Der Wirtschaftsstandort Österreich steht nach wie vor unter erheblichem Druck. Eine anhaltend hohe Inflation, gestiegene Energiepreise, sehr hohe Arbeitskosten verglichen zu anderen Ländern sowie zunehmende Bürokratie und Berichtspflichten erschweren es heimischen Unternehmen, im globalen Wettbewerb mitzuhalten. Die stark exportorientierte Elektro- und Elektronikindustrie ist besonders betroffen. Es braucht daher dringend gemeinsame Anstrengungen von Politik, Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft, auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene, um den Standort nachhaltig zu stärken, die heimischen Betriebe zu entlasten und damit Arbeitsplätze zu sichern.
Zudem gilt es, die strategische Autonomie Österreichs / Europas zu sichern und die Resilienz kritischer Infrastruktur zu stärken. Ziel muss sein, Abhängigkeiten von anderen Machträumen zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Denn ein Verlust von technologischer und wirtschaftlicher Souveränität gefährdet langfristig Stabilität, Wohlstand, Demokratie und den sozialen Frieden im Land.