Aktuelle F&E-Vollerhebung der Bundessparte Industrie der WKO:

Die Unternehmen der EEI sind Innovationstreiber der Zukunft, das zeigt auch die F&E-Vollerhebung der Bundessparte Industrie der WKO.

EEI maßgeblich für Aufschwung verantwortlich

·       2019 gaben Industrieunternehmen 5,5 Mrd. Euro für F&E aus

·       Industrie trägt mehr als 60 % des Zuwachses der F&E-Ausgaben der Gewerblichen Wirtschaft

·       Die Elektro- und Elektronikindustrie ist als zweitstärkste F&E-treibende Branche maßgeblich für diesen Aufschwung verantwortlich

Die jüngst veröffentlichten Zahlen der F&E-Vollerhebung der Statistik Austria in der Kammersystematik zeigen: 2019 zählten 786 der rund 3.900 F&E-durchführenden Einheiten – das entspricht einem Fünftel – zum Unternehmenssektor der Industrie. Rund 5,5 Mrd. Euro der insgesamt 8,7 Mrd. Euro an F&E-Ausgaben der Gewerblichen Wirtschaft stammen aus den Unternehmen der Industrie. Im Vergleich zum letzten Untersuchungsjahr 2017 wuchsen die F&E-Ausgaben der Industrie um rund ein Zehntel bzw. 526 Mio. Euro. Damit trägt die Industrie mehr als 60 % des Zuwachses der F&E-Ausgaben der Gewerblichen Wirtschaft (rd. 860 Mio. Euro). Die Elektro- und Elektronikindustrie liegt nach der Metalltechnischen Industrie auf Platz 2 der F&E-treibenden Branchen und ist damit maßgeblich für den Aufschwung der F&E-Ausgaben verantwortlich. Ihre Ausgaben pro Einheit sind nach denen der Fahrzeugindustrie überdurchschnittlich hoch, sie liegen noch vor den Ausgaben der Chemischen Industrie.

Hohe Eigenmittel

Ein durchschnittliches Industrieunternehmen bringt die finanziellen Mittel für F&E-Aktivitäten im Jahr 2019 zu gut drei Viertel selbst auf: zu 61 % sind es Eigenmittel, 10 % entstammen der Forschungsprämie und rund 3 % kommen aus inländischen Unternehmen. Zudem kommen 24 % der Finanzierung der Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung aus ausländischen Unternehmen, dies gilt insbesondere in der Metalltechnischen sowie der Elektro- und Elektronikindustrie.

Hochqualifiziertes Personal

Das Personal der Industrie ist hochqualifiziert. 52 % sind Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie Ingenieurinnen und Ingenieure. Auch hier stieg die Zahl der F&E-Vollzeitäquivalente von 2017 auf 2019 um mehr als ein Zehntel – das entspricht einer Steigerung von rund 3.000 Beschäftigten. Erneut sind es die F&E-durchführenden Einheiten der Metalltechnischen sowie der Elektro- und Elektronikindustrie, die ihren F&E-Pool merkbar aufbauen.