Die industrielle Anwendung von 5G als wichtiger Standortfaktor

Campusnetze: Erhalt der Innovationskraft heimischer Unternehmen

Die digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen. Eine lokale Frequenzzuteilung und die damit einhergehende Möglichkeit „private 5G-Netze“ zur industriellen Kommunikation unabhängig von Dritten betreiben zu können, ist zwingend notwendig um die volle Innovationskraft von Industrie 4.0 nutzen zu können. Nur so ist es Unternehmen möglich die Qualität des Netzes selbst zu bestimmen, auf ihren Bedarf abzustimmen und aus Gründen der Betriebs- und Datensicherheit diese auch dementsprechend zu verwalten.

In Deutschland ermöglicht man den Aufbau dieser betrieblichen Netze bereits im Frequenzbereich von 3,7 GHz, wodurch eine wesentliche Stärkung des dortigen Industriestandorts erwartet wird – vor allem ländliche Regionen werden davon profitieren. Unternehmen können so ihre Weltmarktführerschaft im Bereich der Fabrikausrüstung und -automatisierung festigen und ausbauen. Das Interesse der Industrie beschränkt sich dabei ausschließlich auf die Nutzung dieser Netze für lokale, industrielle Anwendungen innerhalb eines kleinen Radius, um beispielsweise auf einem Fabrikgelände betriebsintern zu kommunizieren. Es besteht kein Interesse, überregionale Angebote zu etablieren bzw. durch das Anbieten von mobilem Breitband mit Angeboten der Mobilnetzbetreiber für Endkunden zu konkurrieren.

Die Position des FEEI zu 5G-Campusnetzen in Österreich im Detail, finden Sie im Positionspapier als PDF-Download.