SCIP Datenbank

Ab 5. Januar 2021 wird die Informationspflicht nach Art. 33 REACH-VO von „Lieferanten von
Erzeugnissen“ insofern erweitert, als sie verpflichtet werden, die Informationen nach Art. 33 der
Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zur Verfügung zu stellen. (Definition von „Lieferanten von
Erzeugnissen“ siehe Punkt Begriffsdefinitionen im FEEI-Informationsblatt, siehe unten unter „Downloads“.)

Um diese Informationen zu verwalten, entwickelt die ECHA eine zentrale Datenbank (SCIP). In diese
können die Informationen auch direkt eingespeist werden. Ob eine solche direkte Meldung
verpflichtend ist, hängt von der konkreten Umsetzung im jeweiligen EU-Mitgliedsstaat ab.

Die gemeldeten Informationen sollen die Lieferketten transparenter gestalten und insbesondere das
Recycling und die Entwicklung von schadstofffreien Produkten fördern.

Elektro- und Elektronikprodukte sind von dieser Informationspflicht stark betroffen, da in sehr vielen
Bauteilen beispielsweise Blei als Legierungsbestandteil enthalten ist, das seit 2018 auf der REACHKandidatenliste (SVHC-Liste) steht.