Wirtschaftskammer fordert mehr Informationen über TTIP-Verhandlungen

In einem Brief an die Bundesregierung forderten WKO-Präsident Leitl und Vizepräsident Roth dringend auf, die Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit umfassend über die möglichen Inhalte von Handelsabkommen zu informieren, ebenso darüber was nicht Gegenstand dieser Abkommen ist. Die konkrete Verbesserung der zukünftigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Kanada und den USA dürfe nicht durch undifferenzierte Forderungen nach Verhinderung des Abschlusses von CETA oder nach Abbruch der laufenden und ohnehin sehr schwierigen TTIP-Verhandlungen gefährdet werden, heißt es in dem Schreiben.

Sollte das TTIP-Verhandlungsergebnis kein ehrgeiziges und ausgewogenes sein, das die Reduktion von Diskriminierungen europäischer Firmen in den USA und die Reduktion von Zöllen und ungerechtfertigten Handelshemmnissen unter Wahrung hoher Standards vorsieht, werde die Wirtschaft ein solches Ergebnis nicht unterstützen können.

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TTIP Brief der WKO (PDF, 230.18 KB)