Materialdeklaration in der Lieferkette

Die Anforderungen an Unternehmen aus der Elektro- und Elektronikindustrie sind in den letzten Jahren im Hinblick auf eine erweiterte Informationspolitik enorm gestigen. 

So sind Unternehmen in der Europäischen Union dazu verpflichtet, bestimmte Informationen innerhalb der Lieferkette weiterzugeben. Zudem sind sie gefordert, wenn es darum geht, auch in ihrer vorgelagerten Lieferkette dafür zu sorgen, dass die stoffliche Zusammensetzung von Materialien, Bauteilen und Baugruppen festgelegte Konzentrationsgrenzen nicht überschreitet.

Die vom ZVEI-Arbeitskreis „Stoffpolitik“ erarbeitete Broschüre will gezielt über Aspekte zu „Materialdeklarationen innerhalb der Lieferkette“ in Bezug auf den Austausch von produktspezifischen Material- und Stoffinformationen zur Sicherstellung der „Product-Compliance“ informieren. Insbesondere wird der internationale Standard IEC 62474 zur Materialdeklaration für Produkte aus der elektrotechnischen Industrie und für die elektrotechnische Industrie erläutert. 

Der FEEI hat sich auch dieser Thematik angenommen und bietet mit dem Verein Ocoptus-data.net eine optimale Lösung für KMUs, den hohen administrativen Aufwänden diverser Verordnungen, kostengünstig und personalschonend gerecht zu werden. Mehr dazu auf der Octopus Homepage.

Der ZVEI setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie in Deutschland und auf internationaler Ebene ein. Getragen wird dieses Engagement von rund 160 Mitarbeitern im Hauptamt und über 5.000 Angehörigen der Mitgliedsunternehmen im Ehrenamt.

Mehr als 1.600 Unternehmen haben sich für die Mitgliedschaft im ZVEI entschieden. Sie beschäftigen rund 90 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elektroindustrie in Deutschland. Unter seinen Mitgliedern finden sich Global Player genauso wie Mittelständler und Familienunternehmen.

Der ZVEI repräsentiert mit seinen 22 Fachverbänden und vier korporativen Mitgliedern eine Branche mit 178,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 und mehr als 849.000 Beschäftigten. Mit den noch einmal über 677.000 Mitarbeitern außerhalb Deutschlands ist die Wertschöpfung der Elektroindustrie am stärksten von allen Branchen global vernetzt.