Erforschung der Chancen künstlicher Intelligenz

Pressemeldung vom 05.03.2019
Forschung an Künstlicher Intelligenz für die Grundlagen der Zukunft

Künstliche Intelligenz bestimmt immer mehr Prozesse der Industrie. Ab Herbst widmet sich ein eigener Studiengang der Erforschung der Artificial Intelligence (AI) an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Im Rahmen des Studiums „Artificial Intelligence“ wird dort an den AI-Kernkompetenzen „Deep Learning“ sowie „Machine Learning“ geforscht werden. Der Studiengang wurde heute auf der gemeinsamen Pressekonferenz „Wachstum und Chancen durch Künstliche Intelligenz“ von der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, zusammen mit Forschern der JKU Linz, vorgestellt.

Industrielle Abläufe verändern sich durch künstliche Intelligenz immer stärker, beispielsweise durch maschinelles Lernen oder intelligente Fertigungsroboter. Auch deshalb sind Investitionen in den Ausbau Österreichs als internationaler Forschungsstandort für die Zukunft unserer Industrie entscheidend. Diese sind schließlich auch Investitionen in Hochtechnologie ‚Made in Austria‘ “, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie.

„Unsere Branche ist mit über 65.000 hoch qualifizierten Arbeitnehmern der Treiber für den digitalen Fortschritt in ganz Österreich und auch über unsere Grenzen hinaus. Doch ohne hervorragend ausgebildete Fachkräfte wird Österreich bei der industriellen Revolution durch künstliche Intelligenz nicht aktiver Gestalter bleiben können“, so Roitner. „Es ist deshalb zu begrüßen, dass es neben der Strategie der Bundesregierung für Künstliche Intelligenz und vielen wegweisenden Studiengängen an der FH-Technikum Wien nun in Linz auch einen eigenen Studiengang Artificial Intelligence gibt.“

Für die Ausbildung technischer Fachkräfte in den Bereichen Informatik, Elektronik oder Mechatronik hat der FEEI vor 25 Jahren die FH Technikum gegründet, die mittlerweile über 8000 Absolventen zählt. Auch der Aufbau von Silicon Austria Labs, dem europäischen Spitzenforschungszentrum für elektronikbasierte Systeme, die der FEEI mit initiiert hat, steht ganz im Zeichen der Stärkung angewandter Forschung und Entwicklung.

Schwerpunkte des neuen Studiengangs werden neben “AI and Life Sciences” auch “Robotics and Autonomous Systems”, “Embedded Intelligence and Signal Processing” sowie „Reasoning and Knowledge Representation” sein. Die Johannes Kepler Universität ist zudem wissenschaftlicher Partner von Silicon Austria Labs. Diese Kooperation wird durch den neuen Studiengang eine noch wichtigere Rolle bei der Vernetzung von angewandter Forschung in den Bereichen "Electronic Based Systems" und "Künstlicher Intelligenz" spielen.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs Österreichs mit rund 300 Unternehmen, über 65.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 17,4 Milliarden Euro (Stand 2017). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, das Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at

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