Vertragsunterzeichnung "Silicon Austria": Meilenstein für Spitzenforschung auf Weltniveau

Pressemeldung vom 29.08.2018

“Silicon Austria“, das innovative Forschungszentrum für elektronisch basierte Systeme (EBS) - an dem der Bund, die Länder Steiermark, Kärnten und Oberösterreich sowie die heimische Elektro- und Elektronikindustrie beteiligt sind -  startet ab Anfang 2019 in den Vollbetrieb. Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand im Vorfeld der Alpbacher Technologiegespräche, am Donnerstag den 23. Juli 2018, statt.  

„Die Elektro- und Elektronikindustrie ist heute schon die forschungsintensivste und innovativste Branche in Österreich. Das Projekt “Silicon Austria“  bündelt Spitzenforschung in einem international aufgestellten Institut auf Weltniveau. Es bringt uns somit dem Ziel des Ausbaus einer weltweit konkurrenzfähigen Innovationslandschaft Österreich einen großen Schritt näher“, betont Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Der ursprüngliche Treiber hinter den Silicon Austria Labs ist die Sparte Bauelemente des FEEI, die auch initiativ für die Technologieplattform ECSEL-Austria war.  2017 wurde der Trägerkreis ausgeweitet, heute halten in dem als GmbH organisierten Forschungsverbund der Bund 50,1 Prozent, die drei Länder sowie der FEEI jeweils 24,95 Prozent.

Die Mikroelektronik ist international der Wachstumsmotor der Wirtschaft, europaweit macht sie mindestens 10% des BIP aus und verzeichnet über 1 Mio. direkt sowie mehr als 9 Mio. indirekt Beschäftigte. Das Forschungszentrum hat seinen Hauptsitz in Graz, mit weiteren Standorten in Villach und Linz. In den ersten fünf Jahren sollen 280 Mio. Euro investiert und rund 400 Mitarbeiter beschäftigt werden.

„Besonders hier in Österreich ist die Elektro- und Elektronikindustrie der Treiber der Digitalisierung, auch für andere Industrien. Der Wohlstand des Landes – und damit auch seine internationale Wettbewerbsfähigkeit - hängen maßgeblich vom High-Tech Sektor ab. Die Umsetzung von F&E Ergebnissen in der Mikroelektronik ist demnach entscheidend für die Positionierung Österreichs als innovativen Forschungsstandort“, so Sabine Herlitschka, Vizepräsidentin des FEEI.

©BMVIT
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