FEEI zu Forschungsfinanzierungsgesetz im heutigen Ministerrat

Pressemeldung vom 22.08.2018

„Es ist sehr zu begrüßen, dass sich Bundesminister Heinz Faßmann offensiv zur Spitzenforschung in Österreich bekennt und mit der Schaffung eines Forschungsfinanzierungsgesetzes die Transformation des Landes zu einem Forschungsland vorantreibt“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI.

Dieses Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt, da ein unterer Budgetrahmen über mehrere Jahre beschrieben wird. Es braucht aber vor allem weitere konkrete Schritte der Umsetzung, um die tatsächliche Wirkung so eines Gesetzes zu erhöhen. Aus Sicht der Elektro- und Elektronikindustrie wäre es nicht zielführend, zu einem bereits bestehenden, erfolgreichen Qualitätsmanagement ein weiteres Qualitätssystem aufzusetzen. Vielmehr braucht es vor allem wirkungsvolle Maßnahmen, wie zum Beispiel die konkrete Umsetzung von F&E-Ergebnissen in unternehmerische Ergebnisse am Markt und damit in Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Die Basis jeglicher Maßnahmen sollten vor allem die Überlegungen sein, wieviel der Förderungen tatsächlich beim jeweiligen Forscher ankommt und wieviel in Folge davon als Wertschöpfung für Österreich generiert werden kann. Wenn diese Fragen gut beantwortet werden, ist dieses Gesetz nicht nur ein positives Zeichen für die Community und Österreich als Forschungsstandort, sondern kann bei wirkungsvoller Umsetzung maßgeblich zur Steigerung der Wertschöpfung in Österreich beitragen.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 65.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 17,4 Milliarden Euro (Stand 2017). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at 

Rückfragehinweis: 

Mag. Katharina Holzinger

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