Elektro- und Elektronikindustrie schließt Kollektivvertragsverhandlungen erfolgreich ab

Pressemeldung vom 23.04.2018
  • IST-Löhne und Gehälter steigen um 3,1%
  • KV Löhne und Gehälter steigen um 3,2%
  • Deutliche Verbesserungen für Lehrlinge

Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich heute am 23.4.2018 nach zwei intensiven Verhandlungsrunden auf einen KV-Abschluss geeinigt: Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 3,1 Prozent erhöht, die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter steigen um 3,2 Prozent. Darüber hinaus werden für Lehrlinge deutliche Verbesserungen geschaffen. Die Lehrlingsentschädigung steigen durchschnittlich um 9 Prozent und machen so eine Lehre in der Elektro- und Elektronikindustrie noch attraktiver.

„Das Ergebnis zeigt den Willen der Verhandlungspartner, einen verantwortungsvollen Abschluss zu erzielen, der die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anerkennt. Für uns war auch die deutliche Erhöhung der Lehrlingsentschädigung ein besonderes Anliegen. Trotz intensiver Verhandlungen stand für beide Seiten stets das Erreichen einer vertretbaren Lösung im Fokus“, so Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Mai 2018 in Kraft und gilt für eine Laufzeit von 12 Monaten.

Der Abschluss wird dem wirtschaftlichen Umfeld gerecht und spiegelt das Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten wider, so die Verhandlungspartner abschließend.

 

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 62.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 15,3 Milliarden Euro (Stand 2016). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at

Rückfragehinweis: 

Mag. Katharina Holzinger

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