FEEI-Sparte Licht: LED:Billigprodukte kommen teuer und sind häufig Brandursache

Pressemeldung vom 21.11.2017
  • Billig kaufen, endet häufig teuer

  • Auf Qualität achten schont den Geldbeutel nachhaltig

Bei genauer Betrachtung stellt man schnell fest, dass die heute vollzogene, technologische Umstellung bei Leuchtmitteln mit Glühdrähten auf Leuchtdioden eine echte Revolution ist: Denn während Glühdrähte – wie der Name schon sagt – naturgemäß besonders heiß werden müssen, um wenigstens ein Zwanzigstel der Wärme in Licht umzuwandeln, mögen es LEDs so kühl wie jedes andere elektronische Bauteil auch.

„Vorsicht bei Billigstbietern, denn billg kann sehr schnell sehr teuer werden!“

Energieeffizienz und lange Lebensdauer sind weitere Kriterien, die bei der Planung von Beleuchtungslösungen beachtet werden und nur mit modernen LED-Konzepten realisierbar sind. Bei der betriebswirtschaftlichen Kalkulation sollte man aber keinesfalls den Einsatz minderwertiger LEDs in Betracht ziehen. Denn LEDs sind elektronische Bauteile, die am besten kühl funktionieren - der Grund, weshalb leistungsstarke LED-Lampen und -Leuchten über ein Metallgehäuse verfügen und häufig auch mit Kühlrippen ausgestattet sind. Rudolf Koch, Sprecher der Sparte Licht im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI):  „Hersteller von Billigprodukten sparen Produktionskosten mit ungeeigneter Materialien und mangelhafter Verarbeitung. Im besten Fall“, so Koch weiter, „ führen diese Mängel zu einer stark verkürzten Lebensdauer! Es droht sogar Brandgefahr! Deshalb sollten nur LED-Lampen zum Einsatz kommen, die vom zertifizierten Fachhandel angeboten werden.“

Effizienter und kühler

LEDs  sind um ein Vielfaches effizienter als Glühlampen, heute ergibt sich mit der LED-Lichttechnologie eine noch nie dagewesene Vielfalt an Einsatz- und Lichtgestaltungsmöglichkeiten. Licht dient nicht mehr allein zur Beleuchtung dunkler Plätze und Räume, Licht schafft Umgebungen, in denen man sich wohl fühlt.

Beispielsweise am Arbeitsplatz. In Büros, Besprechungsräumen, in Labors, Werkstätten, sogar in Fabrikhallen spielt Licht und Lichtgestaltung eine entscheidende Rolle. Längst sind die vorgeschriebenen 500 Lux Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz gerade mal Substandard und selten ausreichend.

Individuelles Beleuchtungskonzept für mehr Produktivität

Bei der Planung neuer Lichtkonzepte ist der Mitarbeiter im Fokus: An erster Stelle steht die Analyse, welche mentalen und körperlichen Herausforderungen Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu bewältigen haben. Ist das geklärt, können durch steuerbare Lichtfarben, je nach Aufgabengebiet und Widmung der Arbeitsplätze, sowohl aktivierende als auch beruhigende Lichtszenarien realisiert werden – was sich direkt auf Effizienz, Arbeitssicherheit, Gesundheit und damit auf die Produktivität positiv auswirkt.

Die Sparte Licht ist eine von zwölf Sparten des FEEI-Netzwerkes. In ihr sind neun Hersteller und Importeure vertreten. Die Sparte Licht ist Teil des Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Der FEEI vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 62.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 15,3 Milliarden Euro (Stand 2016). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0 sowie das Forum Mobilkommunikation (FMK) – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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