FEEI begrüßt Schaffung von 450 neuen Fachhochschulplätzen

Pressemeldung vom 11.10.2017

FEEI-Geschäftsführer Roitner: Ein notwendiger erster Schritt. Fachkräftemangel beeinträchtigt Wachstum der Industrie.

„Wir begrüßen den gestern von Wissenschaftsminister Mahrer vorgestellten Ausbau der heimischen Fachhochschulen um zunächst 450 neue Studienplätze ausdrücklich“, betont Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Bereits im Sommer war der Grundsatzbeschluss gefallen,  in den kommenden Jahren 100 Mio. Euro aus der Bankenabgabe in 5.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen, insbesondere in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), zu investieren. Nun präsentierte Wissenschaftsminister Harald Mahrer das Ergebnis der Ausschreibung für die ersten 450 zusätzlichen Fachhochschulplätze, die ab dem Studienjahr 2018/19 zur Verfügung stehen werden.

Fachkräftemangel hemmt Wachstum

 „Für uns ist das ein notwendiger, wenn auch überfälliger erster Schritt in die richtige Richtung, da der akute Fachkräftemangel vor allem in der Elektro- und Elektronikindustrie zunehmend das Wachstum beeinträchtigt“, erklärt Roitner. Vor dem Hintergrund der grundsätzlich sehr positiven konjunkturellen Situation sei es bedauerlich, wenn Firmen Aufträge nicht abwickeln könnten, weil ihnen schlichtweg das dafür erforderliche Personal fehle.

Neue Bundesregierung ist gefordert

Die Fachhochschulen spielen für Roitner bei der Linderung dieses Problems eine absolute Schlüsselrolle. „Insofern freuen wir uns natürlich über die 50 zusätzlichen Studienplätze für unseren Netzwerkpartner, die FH Technikum Wien. Gerade die neue Bundesregierung wird allerdings gefordert sein, den angekündigten Ausbau der Fachhochschulen konsequent fortzusetzen und nach Möglichkeit noch zu intensivieren, will Österreich nicht an Innovationskraft und internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, so Roitner abschließend.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 62.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 15,3 Milliarden Euro (Stand 2016). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

www.feei.at

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