FEEI begrüßt Ausbau der Fachhochschulplätze durch die Bundesregierung

Pressemeldung vom 10.07.2017
Dr. Lothar Roitner

„Wir begrüßen den von Wissenschaftsminister Harald Mahrer beschlossenen Ausbau der Fachhochschulplätze ausdrücklich“, zeigte sich Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), zufrieden.

Wie am Wochenende bekannt wurde, werden in den kommenden Jahren nun definitiv 100 Mio. Euro aus der Bankenabgabe in 5.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen, insbesondere in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) investiert. Die Ausschreibung für die ersten 450 zusätzlichen Studienplätze startet derzeit, womit sie ab dem Studienjahr 2018/19 zur Verfügung stehen werden. „Für uns ist das ein richtiger, wenn auch überfälliger Schritt in die richtige Richtung, da die Elektro- und Elektronikindustrie vom allgemeinen Fachkräftemangel in MINT-Fächern besonders stark betroffen ist. Wachstum und Beschäftigung unserer Branche bleiben daher unter ihrem eigentlichen Potenzial, auch wenn wir uns grundsätzlich gut entwickeln“, erklärt Roitner.

„Wie notwendig ein Ausbau der Fachhochschulplätze ist, zeigt etwa die Tatsache dass unser Netzwerkpartner, die Fachhochschule Technikum Wien, jedes Jahr viele hochtalentierte Bewerber in MINT-Fächern abweisen muss, weil schlichtweg kein Geld für ihre Studienplätze vorhanden ist. Gleichzeitig suchen viele Unternehmen händeringend nach MINT-Fachkräften, ein Zustand, der durch die wieder anziehende Konjunktur noch verschärft wird“, so Roitner.

Für den FEEI-Geschäftsführer hat die Bundesregierung den Handlungsbedarf bei der Studienplatzfinanzierung an den Fachhochschulen nun offenbar erkannt. „Deshalb hoffe ich auch sehr, dass eine neue Bundesregierung den eingeschlagenen Weg beim Fachhochschulausbau fortsetzen wird. Denn so richtig und wichtig 5.000 zusätzliche Studienplätze sind: mehr wären notwendig und wünschenswert, will Österreich nicht an Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, so Roitner abschließend.

 

 

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 62.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 15,3 Milliarden Euro (Stand 2016). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at

Rückfragehinweis: 

Mag. Katharina Holzinger

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