Elektro- und Elektronikindustrie schließt Kollektivvertragsverhandlungen mit plus 1,4 Prozent ab

Pressemeldung vom 14.04.2016

Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich am 14. April 2016 nach intensiven Verhandlungen auf einen KV-Abschluss geeinigt: Die Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter sowie der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter für Arbeiter und Angestellte beläuft sich auf 1,4 Prozent, teilen der FEEI Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, die Gewerkschaft PRO-GE und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mit.

„Mit diesem Abschluss dokumentiert die Arbeitgeberseite ihre Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Gleichzeitig zeigt die Gewerkschaft Verantwortungsbewusstsein im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standortes Österreich“, so Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI, Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender PRO-GE, und Alois Bachmaier, stv. Bundesgeschäftsführer GPA-djp, in einer gemeinsamen Presseaussendung.

Traditionell sind flexible Elemente der Lohn- und Gehaltsgestaltung Teil der Vereinbarung: Neben der bewährten Verteilungs- und Einmalzahlungsoption kann die Ist-Erhöhung auch in Freizeit umgewandelt werden.

Der Abschluss wird dem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld gerecht und spiegelt das Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten wider, so die Verhandlungspartner abschließend.

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