Handy im Urlaub – Notruf-Karte 112 – Roamingkosten

Pressemeldung vom 25.06.2015

Roamingkosten im EU-Ausland / Notruf-Karte gratis beim FMK erhältlich

Das Handy hat sich im Urlaub schon längst als permanenter Begleiter durchgesetzt. Der Verlust kann sich deshalb schnell zu einem Desaster entwickeln, wenn man nicht entsprechend vorgesorgt hat.

FMK-Notrufkarte gratis ordern, Handysperre aktivieren
Neben dem ICE-Kontakt (In Case of Emergency) ist auf der Karte auch ein Feld zum Eintragen der Service-Hotline des Betreibers vorgesehen. Diese Nummer ist vor allem dann hilfreich, wenn das Handy verloren oder gestohlen wurde, um die SIM-Karte sperren zu lassen. Wäre diese Nummer nur im Handy gespeichert, brächte das natürlich nichts. Die FMK-Notrufkarte ist beim FMK gratis unter office@fmk.at erhältlich. In jedem Fall sollte die Handysperre mittels PIN-Code aktiviert sein, um unberechtigte Nutzung zu verhindern. Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls hilft die jeweilige Betreiber-Hotline, die alle notwendigen Schritte erklärt.

Auf einen Blick: maximale EU Roamingkosten
Euro-Notruf 112 in allen europäischen Ländern kostenfrei (im Gegensatz zu Österreich ist in manchen Ländern eine aktive und eingelegte SIM-Karte Bedingung)

Aktiver Anruf innerhalb der EU, etwa aus Italien nach Österreich: max. 0,228 Euro/Minute

Passiver Anruf, egal wer von wo aus anruft: max. 0,06 Euro/Minute

SMS innerhalb der EU versenden, etwa aus Italien nach Österreich: 0,072 Euro

SMS empfangen, egal von wem: 0,00 Euro

Daten Upload und Download: 0,24 Euro/MB

(alle Kosten inkl. Ust.)

Euro-Notruf 112 funktioniert auch ohne Vertrag und Guthaben

Im Notfall nicht lange zögern, sondern sofort einen Notruf abzusetzen. Der Euro-Notruf 112 ist kostenlos, funktioniert in allen EU-Ländern, in Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz, Serbien und in der Ukraine und kann ohne Vertrag oder Guthaben genutzt werden.

Pakete mit inkludierten Roamingeinheiten nutzen
Pro Megabyte  werden im EU-Ausland maximal  24 Cent verrechnet. Wenn gesamt EUR 60,- für Datenroaming in der EU erreicht werden, wird die Datenverbindung automatisch unterbrochen und erst bei aktiver Bestätigung der Limitüberschreitung wieder ermöglicht.  Alle Mobilfunkbetreiber bieten attraktive Roamingpakete an, die es ermöglichen, zu einem noch günstigeren Fixpreis eine bestimmte Anzahl von Gesprächsminuten und SMS im Ausland ohne weitere Gebühren zu konsumieren. Alle Informationen dazu findet man auf den Homepages der Betreiber. Wer freie WLAN-Hotspots nützt geht zwar sicher, dass keine Gebühren anfallen, ist aber nicht vor Hackangriffen geschützt.

Vorsicht bei E-Mail Push & Pull
Wer über keines der attraktiven Datenroaming-Pakte verfügt, sollte diese Funktion nur aktivieren, wenn es notwendig ist. Das verbrauchte Datenvolumen hängt von der Größe der Mails ab, die erst nach Empfang kontrolliert werden können.

Mobilbox außerhalb der EU nur aktivieren, wenn unbedingt notwendig oder im Roaming-Paket inkludiert
Vorsicht ist auch in Drittstaaten geboten, denn sämtliche Gebührenregelungen betreffen nur das EU-Ausland. Alle Gebühren, die in Drittstaaten anfallen, sind auf den Homepages der Betreiber gelistet.

Beispielsweise ist innerhalb der EU auch der Empfang von Sprachnachrichten auf der Mailbox gratis. Beim Abhören von Nachrichten sowie Rufumleitungen auf andere Nummern entstehen Roaming-Gebühren. In Drittstaaten ist auch der Empfang von Nachrichten auf der Mailbox kostenpflichtig, selbst wenn sie nicht abgehört wird. Das FMK empfiehlt, neben der Deaktivierung des Datenroamings, auch die Mobilbox noch im Heimatland zu deaktivieren. Bei einem nicht angenommen Anruf wird – falls nicht vom Anrufer unterdrückt –  die Rufnummer in der Anrufliste angezeigt. So weiß man zumindest, wer angerufen hat.

Die Notrufkarte ist kostenlos beim FMK per E-Mail erhältlich: office@fmk.at  Betreff: Notrufkarte

Rückfragehinweis: 

Gregor Wagner

+43 1 588 39-15
+43 664 619 25 12