FMK: Studie entwarnt - auch bei Schwangerschaft keine Sorge vor Mobilfunk

Pressemeldung vom 26.05.2015

Norwegische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Mobilfunkfelder von Handys nicht auf den Verlauf von Schwangerschaften auswirken. Die Grundlage der Mutter-und-Kind-Kohortenstudie sind Daten aus den Jahren 1999 bis 2009. Dazu wurden Mütter in der 15. und 30. Schwangerschaftswoche befragt. Die Erkenntnisse wurden mit den Gesundheitsdaten des norwegischen Geburtenregisters zusammengeführt. Insgesamt umfasste die Kohorte über 100.000 Geburten.

Das Ergebnis: Es konnte keine Auswirkung gefunden werden, bis auf die Tatsache, dass Frauen, die ihr Handy öfters nutzen, seltener an schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck leiden, stellten die Wissenschaftler Baste, Oftedal, Møllerløkken, Mild, Moen, et. al. fest.

Dabei handelt es sich aber wahrscheinlich nur um einen Zufallsbefund.