Gemeinsame Gesundheitskampagne zeigt erste Erfolge: FEEI und PRO-GE ziehen positive Zwischenbilanz

Pressemeldung vom 23.03.2015

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  • Kampagne G2plus: betriebliche Gesundheitsmaßnahmen werden mit bis zu 1.000 Euro gefördert
  • Spezielle Angebote für alternsgerechtes Arbeiten und ältere Arbeitnehmer
  • Ziel: Mehr Gesundheitsförderung in österreichischen Industrieunternehmen
  • Die österreichweite Aktion für gesunde Mitarbeiter in der Industrie zeigt erste Erfolge: Der FEEI Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie informiert gemeinsam mit der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) Industrieunternehmen über ausgewählte betriebliche Gesundheitsaktionen. Im Rahmen der Kampagne G2plus werden Vorsorgemaßnahmen mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Die Angebote reichen von Gesundheitsberatung über Coaching für ältere Mitarbeiter bis zu Fitnessangeboten, Laufen oder Pilates. Spezielle Seminare gibt es auch für alternsgerechtes Arbeiten, wodurch vor allem ältere Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben gehalten werden sollen. Finanziert wird die Aktion im Rahmen von G2 plus von der AUVA, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Pensionsversicherungsanstalt (PV).

    "Die Resonanz ist nach den ersten Informationsveranstaltungen für Arbeitgeber und -nehmer äußerst positiv", so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI. Die behandelten Themen reichen von gesunder Schichtarbeit bis zur alternsgerechten Arbeitszeitgestaltung. "Ein Unternehmen hat etwa eine Arbeitsplatzlandkarte erstellt. Auf Basis dieser Analyse weiß der Arbeitgeber nun, wann Mitarbeiter an Schwerarbeitsplätzen in andere Bereiche wechseln sollten, um Krankheiten vorzubeugen. Das Unternehmen konnte seine Krankenstände dadurch signifikant reduzieren."

    G2pus: Förderung mit bis zu 1.000 Euro pro Aktivität
    Aus den Mitteln der Kampagne G2 plus kann die Hälfte der Brutto-Kosten der jeweiligen Aktivität gefördert werden, höchstens mit 1.000 Euro. Förderanträge können mit einer kurzen Beschreibung des geplanten Angebots an FEEI und PRO-GE geschickt werden.

    "Für eine erfolgreiche Arbeitswelt der Zukunft sind beide Seiten aufgefordert: sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte. Daher haben wir als Arbeitgeber erstmals gemeinsam mit der Gewerkschaft eine Kampagne für betriebliche Gesundheitsförderung ins Leben gerufen. Das Ziel: Mitarbeitern zu ermöglichen, gesund in und von der Arbeit zu gehen", so Brigitte Ederer, Obfrau des FEEI.

    "Wir freuen uns, mit dem FEEI einen Partner gefunden zu haben, der die Themen alternsgerechtes Arbeiten und betriebliche Gesundheitsförderung aus Überzeugung mitträgt", so Rainer Wimmer, Vorsitzender der PRO-GE. "Es geht uns nicht nur darum, Krankheiten zu vermeiden. Vielmehr wird Gesundheit aktiv gefördert. Im Mittelpunkt steht daher die Frage: Was hält Beschäftigte gesund?"

    Durch Schulterschluss von Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Sinne der Gesundheit ist eine deutlich größere Akzeptanz für die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen zu erkennen. Steigende Lebenserwartungen und sinkende Geburtenzahlen führen dazu, dass Beschäftigte im Erwerbsleben bleiben. "Der finanzielle Aufwand für Gesundheitsmaßnahmen gemessen an den Kosten krankheitsbedingter Fehlzeiten ist verschwindend gering. Letztendlich profitieren 
    also beide Seiten von alternsgerechtem Arbeiten und gesundem Arbeitsumfeld", so Ederer.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit rund 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,45 Milliarden Euro (Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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