FEEI und FH Technikum Wien unterstützen mit „1.000 Euro statt Blumen“

Pressemeldung vom 25.03.2015

Mentorinnen aus der Elektro- und Elektronikindustrie unterstützen erstmals erfolgreiche Studentinnen beim Berufseinstieg

• Leistungsstipendium für sechs Studentinnen mit ausgezeichneten Studienerfolgen
• Erstmals Mentorinnenprogramm im Rahmen von „1000 Euro statt Blumen“ mit Technikerinnen aus der EEI
• Anteil von Frauen unter Studierenden an FH Technikum Wien auf 17,3 Prozent gestiegen


Hervorragende Leistungen werden belohnt: Der FEEI–Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und die FH Technikum Wien haben zum neunten Mal sechs Studentinnen der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt und unterstützen die Nachwuchstechnikerinnen mit 1.000 Euro in bar sowie dem Ersatz der Studiengebühren für ein Jahr. Erstmals wird das Stipendium mit einem Mentorinnenprogramm ergänzt. Sechs erfolgreiche Technikerinnen aus der Elektro- und Elektroindustrie werden die Gewinnerinnen bei ihrem Berufseinstieg begleiten.

„Wir konnten erfreulicherweise sechs Technikerinnen aus der Elektro- und Elektronikindustrie gewinnen, die unsere High Potentials in den nächsten Monaten begleiten werden. Besonders freut mich, dass wir auch so bekannte Frauen wie Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Vorstandsvorsitzende der APG und Mag.ª DI Dr. Brigitte Bach, Head of AIT Energy Department, für unser Mentorinnenprogramm gewinnen konnten“, so FEEI-Geschäftsführer Dr. Lothar Roitner. 

Mit dem Stipendium „1.000 Euro statt Blumen“ rücken der FEEI und die FH Technikum Wien als größte rein technische Fachhochschule Österreichs erfolgreiche Studierende ins Rampenlicht. „Unsere Aktion soll Frauen Mut für ein technisches Studium machen und Berührungsängste abbauen“, so FH-Prof. DI Dr. Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien.

Mentorinnenprogramm für junge Technikerinnen
Sechs Technikerinnen aus der Elektro- und Elektronikindustrie konnten gewonnen werden, die erfolgreichen Studentinnen bei ihrem Berufseinstieg zu begleiten. „Es entsteht hier für beide Seiten eine Win-Win Situation“, ist Lothar Roitner überzeugt. „Die Studentinnen haben eine kompetente Ansprechperson für karrierespezifische Fragen, speziell im technischen Bereich. Die Mentorinnen erhalten einen persönlichen Kontakt mit vielversprechenden Nachwuchskräften sowie einen Austausch mit der Fachhochschule“, erklärt Roitner. Das Mentorinnenprogramm ist für ein Jahr geplant und beinhaltet den Besuch des Unternehmens und den persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee, der individuell gestaltet werden kann.

Die Mentorinnen „1.000 Euro statt Blumen“ 2015 sind:
Mag.ª DI Dr. Brigitte Bach, Austrian Institute of Technology
Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer sowie  DI Marion Medlitsch, Austrian Power Grid AG
DI Karin Kroneder, Siemens AG Österreich
DI Irina Schell, Infineon Technologies Austria AG
DI Corinna Thöni, Kapsch TrafficCom
DI (FH) Claudia Herczeg, Otto Bock GmbH

Life Science Technologies am gefragtesten
Jeder sechste Studierende an der FH ist weiblich: der Anteil der Frauen unter den Studierenden ist kontinuierlich auf zuletzt 17,3 Prozent gestiegen. Life Science Technologies sind als Studienrichtungen an der FH Technikum Wien bei Frauen am beliebtesten. Aktuell sind die drei von Frauen meistbesuchten Bachelorstudiengänge Biomedical Engineering, Verkehr und Umwelt sowie Wirtschaftsinformatik. Bei den Master-Studiengängen sind dies: Tissue Engineering and Regenerative Medicine, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik, Biomedical Engineering Sciences und Wirtschaftsinformatik.

„1.000 Euro statt Blumen“ für die besten Studentinnen eines Jahrgangs
Für das Leistungsstipendium „1.000 Euro statt Blumen“ müssen die Studentinnen einen Notendurchschnitt unter 1,5 haben. „In der Realität können die Gewinnerinnen sogar mit Notendurchschnitten von 1,0 bis 1,08 aufwarten“, weiß Angelika Ott, stellvertretende Geschäftsführerin der FH Technikum Wien. Bereits zum dritten Mal werden zusätzlich Stipendien für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie vergeben. „Dieses Jahr wurde je eine Studentin ausgezeichnet, die neben ihrer Berufstätigkeit bzw. ihrer Familie ein Studium an der FH absolvieren und damit ein Vorbild für die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium sind. Besonders beeindruckt hat uns die Verbindung der Bildungskarenz für ein Auslandssemester einer berufstätigen Studentin“, so Ott abschließend.

Die Gewinnerinnen im Studienjahr 2013/14 sind:
Theresa Fischer, BSc, Sports Equipment Technology
DI (FH) Elisabeth Geiger, MSc, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie
Manuela Kaindl, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik 
Kerstin Kolb, BSc, Softwareentwicklung
Daniela Koller, Biomedical Engineering
Maria Moser, BSc, Erneuerbare Urbane Energiesysteme.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen mit knapp 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,45 Milliarden Euro (Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) – ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

Mit bisher rund 8.000 Absolventinnen und Absolventen und 3.800 Studierenden ist die Fachhochschule Technikum Wien Österreichs größte rein technische FH. Das Studienangebot umfasst aktuell 12 Bachelor- und 17 Master-Studiengänge, die in Vollzeit, berufsbegleitend und/oder als Fernstudium angeboten werden. Acht Studiengänge werden in englischer Sprache abgehalten. Das Studienangebot ist wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah. Neben einer qualitativ hochwertigen technischen Ausbildung wird an der FH Technikum Wien auch großer Wert auf wirtschaftliche und persönlichkeitsbildende Fächer gelegt. Sehr gute Kontakte zu und Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie eröffnen den Studierenden bzw. Absolvent(inn)en beste Karrierechancen. Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung steht die Verzahnung von Theorie und Praxis an oberster Stelle. Der Bereich Forschung & Entwicklung an der FH Technikum Wien ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und konzentriert sich aktuell auf vier Schwerpunkte: eHealth, Embedded Systems, Erneuerbare Energie und Tissue Engineering. Die FH Technikum Wien wurde 1994 gegründet und erhielt im Jahr 2000 als erste Wiener Einrichtung Fachhochschulstatus. Seit 2012 ist sie Mitglied der European University Association (EUA). Sie ist ein Netzwerkpartner des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie.

Rückfragehinweis: