Moderne Arbeitswelten 2.0

Pressemeldung vom 31.10.2014

Industrie präsentiert Technologien der Zukunft für öffentliche Gebäude

  • FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und IÖB-Servicestelle laden erstmals zum Beschaffertag 2014
  • Innovationen und Lebenszykluskosten: Der Weg in die Zukunft bei der Beschaffung

Am 29. Oktober 2014 fand der erste Beschaffertag „Moderne Arbeitswelten 2.0“ als Kooperation zwischen der IÖB-Servicestelle und dem FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie statt. Erstmals trafen in dieser Form Entscheidungsträger der öffentlichen Beschaffung auf ausgewählte Technologieanbieter, um neue, effiziente Lösungsansätze zu diskutieren.

„Die öffentliche Hand hat beim Einsatz effizienter, moderner Technologien eine zukunftsweisende Rolle und kann als Nachfrager auch wesentliche Weichen zur Entwicklung von Innovationen in Österreich stellen. Dass sie diese Rolle ernst nimmt, hat sie durch die Einrichtung der Servicestelle für innovationsfördernde öffentliche Beschaffung in der BBG bewiesen“, erklärt Dr. Manfred Müllner, stellvertretender Geschäftsführer des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. „Damit dies allerdings auch am Markt ankommt, bedarf es eines regen Austauschs zwischen innovativen Unternehmen und innovationsfreudigen Beschaffern. Genau diesen Austausch wollen wir mit dieser Veranstaltung forcieren.“

Die Teilnehmer hatten beim ersten Beschaffertag die einmalige Gelegenheit, sich Technologien der Zukunft direkt von den Unternehmen näher bringen zu lassen. Auch Diskussionen über die Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze gemeinsam mit öffentlichen Beschaffern, Lieferanten und Experten der Industrie wurden im Rahmen von unterschiedlichen Workshops intensiv geführt.

„Unter den schwierigen Rahmenbedingungen von immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen bietet das Thema Innovation im Einkauf eine wichtige Lösungsmöglichkeit. Gefordert sind die öffentlichen Einkäufer genauso wie die innovative Wirtschaft, um smarten Einkauf mit einem ganz starken Fokus auf Total Cost of Ownership zu realisieren. Wird der beste Preis unter Berücksichtigung des Lebenszyklus des Produktes beachtet, hat der öffentliche Auftraggeber Kostenwahrheit und eine zukunftssichere Investition getätigt“, so Müllner der sich abschließend wünscht, „dass die IÖB-Servicestelle ihre gute Arbeit weiter fortsetzen wird, um den Gedanken der innovativen Beschaffung weiterzutragen.“

 

Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit mehr als 59.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,45 Milliarden Euro (Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie ist es das oberste Ziel, die maßgeblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingun-gen mitzugestalten, um die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.