"Digitale Zukunft aktiv gestalten", VAT Präsident Pufitsch plädiert zu raschem Handeln

Pressemeldung vom 04.07.2014

Österreich verliert weiter im internationalen Breitband Ranking

"Österreich hat im vergangenen Jahr drei weitere Plätze im internationalen Breitband Ranking, dem "Networked Readiness Index", eingebüßt. Daher wäre es sinnvoll, sich mit dem Thema Breitbandausbau jetzt in positiver und konstruktiver Weise auseinanderzusetzen." erklärt Präsident Pufitsch.

"Der internationale Standortwettbewerb zieht an Österreich nicht vorbei, wenn jedoch die erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden, sehen wir dies als große Chance an, die Standortattraktivität Österreichs mittel- bis langfristig für Unternehmen weiter anzuheben", so Pufitsch. Die digitale Zukunft Österreichs aktiv zu gestalten sollte daher Priorität haben, um Unternehmen die am Standort tätig sind, die Sicherheit zu geben, mit den internationalen Mitbewerbern Schritt zu halten.

Dies kann aber aus unserer Sicht nur dann gelingen, wenn die Erlöse aus der Mobilfunkauktion wie von Ministerin Bures angekündigt, wettbewerbsfördernd in den Ausbau von Hochleistungs-Breitband- Infrastrukturen österreichweit bedarfsgerecht reinvestiert werden. Der Branche selbst wird es nicht möglich sein, diese Investitionen ohne zusätzliche Stützung durch die Breitbandmilliarde zu tätigen.

Die Überlegungen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie zur Gestaltung der Förderschienen sind bereits sehr weit vorangeschritten so Pufitsch, den es freut, dass "wesentliche Punkte wie ein Technologieneutraler Ansatz, die Backhaulförderung aber auch die Nutzung vorhandener Infrastrukturen in dem vom Breitbandbüro vorgelegten Konzept zumindest teilweise umgesetzt wurden, um den Wettbewerb durch die Förderungen positiv zu stimulieren".

"Aus unserer Sicht ist es nun essentiell, das Finanzministerium davon zu überzeugen, dass Investitionen in den Breitbandausbau, Investitionen in die Zukunft sind, die ihre positive Wirkung für den Standort, das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung bestmöglich unter wettbewerbsfördernden Zugangsbedingungen entfalten können", so Pufitsch abschließend.

Der VAT, ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), ist die 1997 gegründete Interessenvertretung von im Zuge der Telekom-Liberalisierung neu in den Markt eingetretenen Betreibern. Faire Rahmenbedingungen für die Branche sind primäres Ziel dieser umfassenden Interessensvertretung. VAT-Mitgliedsunternehmen aus dem Festnetz- und Mobilbereich sind Colt Technology Services, Hutchison Drei Austria, T-Mobile Austria und Tele2.

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