Ein Fest für die Lebensader unserer Gesellschaft: Elektro- und Elektronikindustrie feiert 100 Jahre Zukunft

Pressemeldung vom 14.06.2014
  • FEEI lud zum 100–jährigen Jubiläum in die festlich inszenierte Stallburg der Spanischen Hofreitschule
  • 300 Gäste der österreichischen Industrie und Politik (und 12 Lippizaner) erlebten eine mitreißende, multimediale Zeitreise
  • Stargeigerin Lidia Baich zauberte im Duett mit Theremin-Spielerin Carolina Eyck futuristische Klänge auf die Bühne
  • Multimediale Zeitreise auf www.100jahrezukunft.at

Da staunten nicht nur die edlen Pferde: Mit einer fulminanten, multimedialen Zeitreise feierte die Elektro- und Elektronikindustrie "100 Jahre Zukunft“. Rund 300 hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie in die Stallburg der Spanischen Hofreitschule, um sein 100-jähriges Jubiläum zu begehen. Stargeigerin Lidia Baich begeisterte im Duett mit Theremin-Spielerin Carolina Eyck, die erstmals in dieser Formation futuristische Klänge auf die Bühne zauberten. Ein Farben- und Formenspektakel bot die Lichttapete, die die historischen Arkaden der Stallburg in ein holografisches Lichtermeer verwandelte.

"1914 gründeten die frühen Pioniere den Verein der Elektrizitätsindustriellen, den Vorläufer des FEEI. Seit 100 Jahren ist unsere Industrie die Lebensader der Gesellschaft, kaum eine andere Branche hat mit ihren Innovationen unseren Alltag und das Wirtschaftsleben mehr beeinflusst und wird auch in Zukunft den technischen Fortschritt bestimmen - von ultraschnellen Datenübertragungen bis zum selbstfahrenden Auto und vielem mehr", so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI. 

"Wir feiern 100 Jahre Zukunft, denn die Innovationskraft und Produkte unserer Branche werden in den kommenden Jahrzehnten Taktgeber für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sein: Energieeffizienz, Urbanisierung oder Verkehr", betont Roitner. "Der FEEI wird auch zukünftig eine wesentliche Rolle für seine Mitglieder übernehmen, um die Position der Elektro- und Elektronikindustrie für den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken."

Von Weizsäckers Blick in die Zukunft: „Faktor fünf“ für nachhaltiges Wachstum 
„Wir haben nur eine Erde zur Verfügung und nicht sieben!“ Der deutsche Naturwissenschaftler und Politiker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gab in seiner Keynote einen Ausblick auf die Jahrhundertaufgaben. Technologien, Politik und Zivilisation werden sich grundlegend verändern. Der Schlüssel wird eine Effizienzrevolution sein, die – getragen von neuen Technologien – eine effiziente Nutzung unser bestehenden Ressourcen ermöglicht. „Auf die Elektro- und Elektronikindustrie kommen große Herausforderungen zu!“, so Weizsäcker abschließend.

Premiere des Abends: Stargeigerin Lidia Baich und Theremin-Spielerin Carolina Eyck im Duett
Kulturelles Highlight war die musikalische Reise durch 100 Jahre Elektro- und Elektronikindustrie: Carolina Eyck performte auf dem elektronischen Musikinstrument „Theremin“, das ohne Berührungen gespielt wird. Stargeigerin Lidia Baich spielte Ausschnitte aus dem Violinkonzert D-Dur, Opus 35, von Erich Wolfgang Korngold. Eine Premiere gab es ebenfalls zu bestaunen: ein Crossover-Stück mit klassischem Orchesterklang und elektronisch verstärkten Instrumenten des 20. Jahrhunderts, erstmals dargeboten im Duett von Lidia Baich und Carolina Eyck. Optisch wurde das Crossover durch eine spektakuläre Lichttapete in der Stallburg inszeniert. Gestaltet wurde das musikalische Rahmenprogramm vom österreichischen Pianisten und Dirigent Matthias Fletzberger.

Mitgefeiert haben:
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (deutscher Naturwissenschaftler und Politiker), BM Doris Bures, Monika Kircher (stv. Obfrau des FEEI), Lothar Roitner (Geschäftsführer FEEI), Georg Kapsch (Kapsch AG, Präsident der Industriellenvereinigung), Christoph Neumayer (Generalsekretär IV), Rudolf Kemler (Präsident der ÖIAG), Sabine Herlitschka (Infineon Technology Austria AG), Wolfgang Hesoun (Siemens AG Österreich), Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien),  Rainer Wimmer (Pro-GE), Karl Proyer (Gewerkschaft der Privatangestellten), Peter Koren (IV), Robert Pfarrwallner (Rexel Austria) u.v.m.

Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,4 Milliarden Euro (Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberste Ziel, die maßgeblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten, um die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

Downloads