Smarter Dialog erwünscht

Pressemeldung vom 03.04.2014

Sind Sie vorbereitet auf die smarte Welt von morgen? Schlagwörter wie Smart Home, Smart Grids oder Smart City stehen für die aktuellen und kommenden Veränderungen sowie Zukunftsvisionen in unserem Wirtschafts- und Alltagsleben.

Dr. Lothar Roitner gibt in einem Artikel, veröffentlicht von medianet, Auskunft zur smarten Welt von morgen:

Smarter Dialog erwünscht
Sind Sie vorbereitet auf die smarte Welt von morgen? Schlagwörter wie Smart Home, Smart Grids oder Smart City stehen für die aktuellen und kommenden Veränderungen sowie Zukunftsvisionen in unserem Wirtschafts- und Alltagsleben.

Hinter all diesen Begriffen stehen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die eine Informations-erstellung, Verarbeitung und Verteilung technisch erst ermöglichen und somit den gesellschaftlichen Mehrwert liefern.
Der Weg in die digitale Zukunft bringt aber auch große Herausforderungen mit sich. Der Ausbau der Infrastruktur als Voraussetzung dafür, dass überhaupt eine flächendeckende Digitalisierung stattfinden kann, ist eine davon. Der verantwortungsvolle Umgang mit sicherheitsrelevanten Fragestellungen, eine zweite.

Digitalisierung wirft neue Fragen auf
Mit der Digitalisierung der Energieinfrastruktur oder des Gesundheitswesens entstehen große Datensätze, die verarbeitet und gespeichert werden. Daraus ergeben sich neue Fragestellungen zu Datenschutz und Sicherheit: Was passiert mit der Fülle an Daten? Welche Sicherheitsarchitektur wird für eine sichere Datenübertragung und ein sicheres Gesamtsystem benötigt?

Die Antworten auf diese essentiellen Fragen können aber nicht nur die Technologieanbieter in Form von technischen Lösungen geben. Um den Sprung in die digitale Zukunft gut zu schaffen, sind wir alle gefordert – Entwickler und Produzenten ebenso wie die Anwender. Nicht zuletzt obliegt es  den politischen Entscheidungsträgern, dass sie Rahmenbedingungen gestalten, innerhalb derer Unternehmen mit ihren Innovationen am weltweiten Markt reüssieren können, innerhalb derer aber auch eine verantwortungsvolle und sichere Anwendung möglich ist. Ziel muss ein konstruktives Miteinander sein, um gemeinsam an Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. Panikmache wie in den jüngsten Diskussionen um die Einführung von Smart Meter oder der Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte hilft somit niemanden. Die Elektro- und Elektronikindustrie steht für einen smarten Dialog, um gemeinsam in eine digitale Zukunft zu gehen und sich den gesellschaftlichen Herausforderungen wie der steigenden Urbanisierung, dem Klimawandel, der alternden Gesellschaft und neuen Formen der Mobilität erfolgreich zu stellen.