100 Jahre Zukunft - FEEI besucht Bundespräsident in der Hofburg

Pressemeldung vom 10.03.2014

Anlässlich des bevorstehenden 100 Jahre-Jubiläums des FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie am 13. Juni 2014 lud Bundespräsident Heinz Fischer am 24. Februar das Präsidium, Mag. Brigitte Ederer, Mag. Dr.h.c. Monika Kircher und Robert Pfarrwaller und den Geschäftsführer des FEEI, Dr. Lothar Roitner zu sich in die Hofburg ein. Der FEEI stellte sich, sein Netzwerk und die Branche vor, wobei der Bundespräsident von der strategischen Ausrichtung des FEEI und der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) als Lebensader für einen modernen Alltag sehr beeindruckt war.mhr    

FEEI Netzwerk – Reaktion auf Strukturwandel innerhalb der EEI
Bei dem Besuch wurden auch die Themensynergien innerhalb des Netzwerkes – von Energieeffizienz über Telekommunikationsinfrastruktur bis hin zu Bildung – vorgestellt. Interessiert war der Bundespräsident auch an dem stetigen Ausbau des Netzwerks, welches bereits 20 Partnerorganisationen, die sich mit der Elektro- und Elektronikindustrie in verschiedenen Gebieten auseinandersetzen, umfasst. Diese im Umfeld des FEEI entstandenen Organisationen bearbeiten jeweils für sich effizient und zielgerichtet bestimmte Themenbereiche. Im Interesse der Mitglieder werden darüber hinaus die Aktivitäten aufeinander abgestimmt, das Expertenwissen ausgetauscht und gemeinsame Ressourcen genutzt. Oberstes Ziel ist dabei, durch gezielte Beeinflussung von Rahmenbedingungen und spezielle Dienstleistungen die Interessen der gesamten Branche zu unterstützen und auf den Strukturwandel innerhalb der Elektro- und Elektronikindustrie entsprechend zu reagieren können.

Die Palette der Leistungen, die die FEEI-Netzwerkpartner abdecken, reicht dabei von Spezialwissen und Expertisen im Bereich Mobilfunk, Maßnahmen für einen fairen Wettbewerb am Telekommunikationsmarkt oder vielfältigen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten über die Gestaltung einer praxis- und zukunftsorientierten Fachhochschulausbildung bis hin zur Förderung der in Österreich tätigen eisenbahntechnischen Industrie.

EEI – 100 Jahre Technologie für unseren Alltag
Der hohen Relevanz der EEI für den Alltag stimmte der Bundespräsident zu: Die EEI ist Technologieanbieter von Haushaltselektronik über Energietechnik bis zur Halbleitertechnologie. Als Motor für die Entwicklung und Modernisierung von Infrastruktur in den Bereichen Energie, Verkehr, Gesundheit und IKT ist sie führend in Forschung und Entwicklung. Energieeffiziente Technologien, intelligente Verkehrsteuerungen, modernste Medizintechnik und die Anwendung von IKT sind nur einige Themen in der EEI, die aufzeigen, dass die in Österreich produzierten Technologien eine wesentliche Voraussetzung zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft darstellen. Für den Wirtschaftsstandort Österreich bedeutet ein kontinuierlicher Infrastrukturausbau mehr Attraktivität und eine stärkere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Für die Elektro- und Elektronikindustrie bedeutet er im doppelten Sinn die Sicherung ihrer zukünftigen Leistungskraft.

FEEI - 100 Jahre Gestaltung von Rahmenbedingungen
Der FEEI vertritt in Österreich die Interessen von 270 Unternehmen der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit knapp 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,7 Mrd. EUR im Jahr 2012, die elektrotechnische Produkte herstellen bzw. Systemlösungen und Dienstleistungen anbieten. Seine Strategie basiert auf drei wesentlichen Säulen: Erstens die Interessenvertretung der Elektro- und Elektronikindustrie in 6 Kernbereichen, die sich auf Leistungen in den Kernthemen der Branche konzentriert, zweitens der Ausbau der freiwilligen Leistungen für die Sparten sowie drittens der Ausbau bestehender und neuer freiwilliger Leistungen. In der dritten Säule werden aktuelle Themen und Bedürfnisse der FEEI- Mitglieder und nicht FEEI-Mitglieder behandelt. Das Verhältnis Einnahmen aus Pflichtbeiträgen (=Grundumlagen) zu Einnahmen aus freiwilligen Leistungen hat sich im Laufe der Zeit eindeutig positiv zu letzteren entwickelt: 2012 stammte 61% des Gesamtbudgets aus dem freiwilligen Bereich.