FEEI zum FH-Entwicklungsplan

Die Bundesregierung hat im heutigen Ministerrat den FH-Entwicklungsplan beschlossen. Es ist nun vorgesehen, dass die Fördersatzhöhen bis 31.12.2023 auf dem derzeitigen Niveau beibehalten werden. Gleichzeitig sollen bis 2024 insgesamt 3.729 neue bundesfinanzierte FH-Studienplätze geschaffen werden. Ab 2024 soll der FH-Sektor knapp 57.700 FH-Studierende ausbilden.


Die Bundesregierung hat im heutigen Ministerrat den FH-Entwicklungsplan beschlossen. Es ist nun vorgesehen, dass die Fördersatzhöhen bis 31.12.2023 auf dem derzeitigen Niveau beibehalten werden. Gleichzeitig sollen bis 2024 insgesamt 3.729 neue bundesfinanzierte FH-Studienplätze geschaffen werden. Ab 2024 soll der FH-Sektor knapp 57.700 FH-Studierende ausbilden.

„Grundsätzlich begrüßen wir diesen Ausbauschritt für den die Bundesregierung 117 Millionen Euro investiert. Unsere Branche ist angewiesen auf ausreichend technische Fachkräfte, um weiterhin als Garant für Erfolg in einer wissensbasierten Wirtschaft in Zeiten von Digitalisierung zu sorgen. Allerdings ist auch mit diesem Ausbau, der Bedarf an qualifizierten Beschäftigten in unserer Branche bei weitem nicht gedeckt. Um im internationalen Wettbewerb nicht an wertvollem Boden zu verlieren, brauchen wir Studienplätze vor allem in den Bereichen Informatik, Elektronik und Mechatronik. Es ist jedenfalls gut, dass die Fördersatzhöhen auf dem derzeitigen Niveau beibehalten werden, gleichzeitig müsste im Plan aber auch eine regelmäßige Valorisierung enthalten sein. Diese ist seit 1994 nur zweimal erhöht worden, zuletzt 2016“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie.