Gesundheit & E-Health

Digitalisierung forcieren, Gesundheitssystem entlasten

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche und ist so zur notwendigen Grundlage für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit geworden. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist dabei der treibende „Enabler“. Durch sie entstehen unter anderem leistungsfähige Infrastruktur, energieeffiziente Technologien und intelligenter Verkehr. Auch der Gesundheitsbereich wird sich durch den digitalen Wandel und innovative E-Health Anwendungen nachhaltig (zum Vorteil der PatientInnen) verändern.

Geprägt von globalen Trends wie dem demografischen Wandel oder dem rasanten Bevölkerungswachstum müssen sich Gesundheitsversorger unter anderem steigendem Kostendruck, sinkenden Erstattungssätzen und Fachkräftemangel stellen. Dabei sollten auch die Erwartungen der Patientinnen und Patienten erfüllt werden. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kann dabei helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen.

Der Schlüssel hierzu sind Daten. Täglich werden mehrere Millionen davon generiert – ob Bilddaten, Laborwerte, pathologische Befunde oder Protokolle. Dafür braucht es dringend einheitliche Datenstandards in der IT- und Medizintechnik. Schlussendlich kann nur durch eine erfolgreiche Digitalisierung in der gesundheitlichen Versorgung Qualität, Effektivität und Effizienz gesteigert und alte Systeme modernisiert werden. „Medizin 4.0“ darf also kein Schlagwort bleiben, sondern muss effizient in die Praxis umgesetzt werden. Klares Ziel muss die Schaffung eines „Digitalen Standortes Österreich“ mit gleichzeitiger Forcierung österreichischer Unternehmen, zur Entwicklung digitaler Produkte sein. Besonderes Potenzial bietet sich im Gesundheitsbereich damit Patienten einfachen, sicheren und schnellen Zugang zu Dienstleistungen erhalten können. Im Mittelpunkt steht die Integration von IT- und Medizintechnik ins österreichische Gesundheitswesen und die Einführung einheitlicher Standards zur Förderung der Interoperabilität.