Wochengeld - Auswirkungen der rückwirkenden Steuersenkung

Mit dem Ziel, Steuerpflichtige mit niedrigem Einkommen in Zeiten der Corona-Krise und danach zu stärken, wurde mit dem Konjunkturstärkungsgesetz 2020 der Eingangssteuersatz der Lohn- und Einkommenssteuer von 25% auf 20% rückwirkend ab 1.1.2020 gesenkt. In der Lohnverrechnung ist die Aufrollung bis spätestens Ende September 2020 durchzuführen.

Diese rückwirkende Änderung des Eingangssteuersatzes kann sich auf die Höhe des Wochengeldes auswirken.

Laut ÖGK ist folgendermaßen vorzugehen: Die Neuberechnung des Wochengeldes erfolgt nur auf Antrag. Die Übermittlung einer korrigierten Arbeits- und Entgeltbestätigung des Dienstgebers wird als Antrag für die Neuberechnung gewertet. Das gilt auch im Fall von freien Dienstnehmerinnen. Die gebührenden Freibeträge sind unverändert.