Sonderbetreuungszeit bis 28.2.2021 möglich

Seit 1.10.2020 gelten folgende Neuerungen (Phase 3):

  • Der Vergütungsanspruch des Arbeitgebers beträgt jetzt die Hälfte des an den Arbeitnehmer gezahlten Entgelts (vorher ein Drittel).
  • Auch während der Ferien oder der für schulfrei erklärten Tage kann Sonderbetreuungszeit vereinbart werden.
  • Die Möglichkeit, für Phase 3 (1.10.2020 bis 28.2.2021) bis zu 3 Wochen geförderte Sonderbetreuungszeit zu vereinbaren, besteht unabhängig davon, ob bereits in Phase 1 (bis 16.3. bis 31.5.2020) und/oder Phase 2 (25.7. bis 30.9.2020) geförderte Sonderbetreuungszeit konsumiert worden ist.
  • Die Buchhaltungsagentur entscheidet über die Zuerkennung der Vergütung mittels Mitteilung. Der Arbeitgeber hat das Recht, binnen vier Wochen nach Zustellung dieser Mitteilung darüber einen Bescheid zu verlangen, wenn dem Antrag auf Vergütung nicht vollinhaltlich stattgegeben wird.

Hinweis in den Erläuternden Bemerkungen: Die Sonderbetreuungszeit kann im Rahmen einer COVID-19-Kurzarbeit auch für die Zeiten der tatsächlichen Beschäftigung gewährt werden. Die Sonderbetreuungszeit darf allerdings nicht auf die Ausfallstunden angerechnet werden.