Risikogruppen-Freistellung

Stand: 27.4.2021

Der Zeitraum für Freistellungen von Risikogruppen (nach § 735 Abs. 3 ASVG) wurde bis 31. 5. 2021 verlängert. Eine Dienstfreistellung auf Grund eines COVID-19-Risiko-Attestes kann daher längstens bis zu diesem Zeitpunkt erfolgen.

Für eine Fortführung der Freistellung von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern über den 31. 3. 2021 hinaus bedarf es keiner weiteren Ausstellung eines COVID-19-Risiko-Attests. Das bereits vorhandene Attest bildet weiterhin die Grundlage für die Freistellung.

Befinden sich Personen, die die Risikofreistellung in Anspruch nehmen, in Altersteilzeit, ist dies dem Arbeitsmarktservice zu melden. Dieses stellt für die Dauer der Risikofreistellung das Altersteilzeitgeld ein. Das Unternehmen erhält von der Gesundheitskasse die volle Erstattung, einschließlich des Lohnausgleichs und der DG- sowie DN-Beiträge.