Risikogruppen-Freistellung

Stand: 10. 6. 2021

Der Zeitraum für Freistellungen von Risikogruppen (nach § 735 Abs. 3 ASVG) endet mit 30. 6. 2021. Eine Dienstfreistellung auf Grund eines COVID-19-Risiko-Attestes kann daher längstens bis zu diesem Zeitpunkt erfolgen. (Sollte sich jedoch die epidemiologische Lage wieder verschärfen, dann kann im Verordnungsweg eine neue Regelung bis längstens 31.12.2021 eingeführt werden. Bei der Beurteilung der Zugehörigkeit zur Gruppe der Risikopersonen soll dann auch der Impfstatus berücksichtigt werden. Die Gesetzwerdung bleibt abzuwarten).

Für bereits vollimmunisierte Risikopersonen empfehlen das Arbeits- und das Sozialministerium, nach allfälliger Rücksprache mit dem Arzt, an den Arbeitsplatz auch schon vor dem 30. 6. 2021 zurückzukehren.

Befinden sich Personen, die die Risikofreistellung in Anspruch nehmen, in Altersteilzeit, ist dies dem Arbeitsmarktservice zu melden. Dieses stellt für die Dauer der Risikofreistellung das Altersteilzeitgeld ein. Das Unternehmen erhält von der Gesundheitskasse die volle Erstattung, einschließlich des Lohnausgleichs und der DG- sowie DN-Beiträge.