Risikogruppen - Dienstfreistellung bis 31.7.2020 möglich

Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter sowie Lehrlinge, die der COVID-19-Risikogruppe angehören und ein COVID-19-Attest vorweisen, haben einen Anspruch auf Freistellung, sofern

  • die Arbeitsleistung nicht im Home Office erbracht werden kann oder
  • die Ansteckungsgefahr nicht mittels geeigneter Maßnahmen in der Arbeitsstätte die mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen werden kann (siehe AUVA-Checkliste).

Der Zeitraum für eine Zuordnung zu einer COVID-19-Risikogruppe wurde vom 30.6.2020 auf den 31.7.2020 erstreckt. Eine Dienstfreistellung auf Grund eines COVID-19-Risiko-Attestes (§ 735 Abs. 2 ASVG) kann bis zu diesem Zeitpunkt erfolgen.

Für eine Fortführung der Freistellung von MitarbeiterInnen über den 30.6.2020 hinaus bedarf es keiner neuerlichen Ausstellung eines COVID-19-Risiko-Attests. Das bereits vorhandene Attest bildet weiterhin die Grundlage für die Freistellung.