Risikofreistellung wieder möglich

Stand: 9.12.2021

Von 22.11. bis 14.12.2021 gilt:

Beschäftigte, die einer COVID-19-Risikogruppe gemäß § 735 ASVG angehören und dem Unternehmen ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest vorlegen, haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung und Fortzahlung des Entgelts, außer

  • sie können zu Hause arbeiten oder
  • durch geeignete Maßnahmen in der Arbeitsstätte ist eine Ansteckung mit COVID-19 mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen; dabei sind auch Maßnahmen für den Arbeitsweg mit einzubeziehen.

Verschärfung ab 15.12.2021:

  • Vor 3.12.2021 ausgestellte COVID-19-Risikoatteste sind ungültig.
  • Ein COVID-19-Risiko-Attest darf nur ausgestellt werden, wenn (a) trotz 3 Impfungen gemäß Impfschema für immunsupprimierte Personen mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 medizinische Gründe vorliegen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen, oder (b) die betroffene Person aus medizinischen Gründen nicht gegen SARS-CoV-2 geimpft werden kann.
  • Auf Verlangen des Unternehmens hat die betroffene Person das COVID-19-Risiko-Attest durch ein amtsärztliches Zeugnis oder den chef- und kontrollärztlichen Dienst der Gesundheitskasse innerhalb von 2 Wochen bestätigen zu lassen, sonst endet die Freistellung.

Kostenerstattung durch ÖGK

Das Unternehmen kann innerhalb von sechs Wochen nach dem Ende der bezahlten Freistellung bei der Gesundheitskasse unter Vorlage der entsprechenden Nachweise die Erstattung der Entgeltfortzahlungs-Kosten beantragen.