Schutzmaßnahmen an Arbeitsorten

Stand: 4.6.2021

Zwischen Personen muss an Arbeitsorten ein Mindestabstand von 2 Metern (ab 10.6.2021: 1 Meter) eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden (§ 10 Abs. 2 der COVID-19-Öffnungsverordnung).

Die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutz sowie die Einhaltung des Mindestabstandes ist nicht erforderlich, wenn

  • ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen ist (z.B. wenn pro Person ein Büroraum zur Verfügung steht) oder
  • das Infektionsrisiko durch technische Schutzmaßnahmen verringert wird, wie z.B. Plexiglas-Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen, oder,
  • das Infektionsrisiko, falls technische Schutzmaßnahmen die Arbeit unmöglich machen würden, durch organisatorische Schutzmaßnahmen verringert wird. Dies können z.B. sein:
    • die Bildung fester Arbeitsteams; in der Fertigung können das z.B. „Fertigungs-Inseln“ im Schichtbetrieb sein, die dann eben keinen Mund-Nasen-Schutz benötigen (das ist z.B. der Fall, wenn zwischen Stationen in der Fertigung ein ausreichender räumlicher und/oder zeitlicher Abstand vorliegt, sodass Personengruppen abgrenzbar sind);
    • das Testen von Personen, auch wenn sie nicht unmittelbaren Kundenkontakt haben oder im Bereich der Lagerlogistik tätig sind;
    • die Vermeidung von gruppenübergreifenden Kontakten bei Arbeitsbeginn und Arbeitsende z.B. durch versetzte Arbeitszeiten;
    • die Desinfektion von Arbeitsmitteln vor Arbeitsbeginn vor allem im Schichtbetrieb.

In Betriebskantinen ist ein Abstand von mindestens 2 Metern einzuhalten und (ausgenommen an den Esstischen) eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzstandard zu tragen.

An Arbeitsorten, wo

  • es zu unmittelbarem Kundenkontakt kommt oder
  • ein Mindestabstand von 2 Metern (ab 10.6.2021: 1 Meter) in Bereichen der Lagerlogistik regelmäßig nicht eingehalten werden kann

gilt (§ 10 Abs. 4 und § 1 Abs. der COVID-19-Öffnungsverordnung):

MitarbeiterInnen müssen

  • mindestens alle 7 Tage einen Test auf SARS-CoV-2 (Antigen-Test oder molekularbiologischer Test) mit negativem Ergebnis absolvieren oder
  • eine Infektion überstanden oder
  • geimpft sein oder
  • neutralisierende Antikörper haben

und einen Nachweis bzw. eine ärztliche Bestätigung darüber gegenüber der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber vorweisen können.

Liegt kein Nachweis bzw. keine ärztliche Bestätigung vor, ist es erforderlich, bei Kundenkontakt eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzstandard zu tragen.