Kurzarbeitsbeihilfe - Verfahren in Phase 3

Die Unternehmen schließen die Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Betriebsrat bzw. den MitarbeiterInnen ab. Sie müssen sie NICHT den Sozialpartnern übermitteln oder deren Zustimmung einholen. Sie laden die Sozialpartnervereinbarung gemeinsam mit dem Kurzarbeitsbeihilfen-Begehren im eAMS-Konto hoch.

Eine Zustimmung der Gewerkschaften und der Wirtschaftskammer liegt vor, wenn innerhalb von 72 Stunden nach Kenntnisbringung keine Rückmeldung von diesen kollektivvertragsfähigen Körperschaften erfolgt. Davon ausgenommen sind Begehren, bei denen die Ausfallszeit von durchschnittlich 70 % überschritten wird. In diesen Fällen ist sowohl von Gewerkschaft als auch Wirtschaftskammer eine positive Rückmeldung an das AMS erforderlich.

Die Gewerkschaft kann einzelne Anträge vertieft prüfen.

Bis einschließlich 2.11.2020 besteht die Möglichkeit, ein Begehren rückwirkend mit 1.10.2020 einzubringen. Danach ist immer eine Antragstellung vor Beginn des Kurzarbeitszeitraumes erforderlich.