Corona-Kurzarbeit bis Ende Juni

Stand: 12.3.2021

Bundesregierung und Sozialpartner haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Kurzarbeit bis Ende Juni 2021 geeinigt. Anträge können beim Arbeitsmarktservice ab 6.4.2021 eingebracht werden. (Die Frist für die rückwirkende Antragstellung für Projekte mit einem Beginndatum ab 1.4.2021 läuft bis 5.5.2021.) Die für die Phase 4 zu verwendende Version 9.0 der Sozialpartnervereinbarung ist abrufbar auf wko.at .

Folgende Eckpunkte bleiben bis Juni 2021 im Wesentlichen gleich:

  • Nettoersatzrate bleibt bei 80 bis 90 Prozent.
  • Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf bis zu 30 Prozent reduziert werden.
  • In Branchen, die von behördlichen Schließungen betroffen sind, ist auch eine Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit möglich.

Stärkerer Fokus auf Aus- und Weiterbildung in Phase 4: Die Zeit der Krise bietet sich für Qualifizierungsmaßnahmen an – vor allem für Unternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit haben. Denn Fortbildungen sind für diese derzeit besonders günstig. Das Unternehmen erhält die während der Weiterbildung anfallenden Personalkosten über die Kurzarbeitsbeihilfe gefördert. Die Ausbildungskosten fördert das AMS zusätzlich zu 60%. Bildungsträger wie zum Beispiel das WIFI bieten interessierten Unternehmen maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote an,

Nach Phase 4 ist ein schrittweiser Ausstieg aus der Corona-Kurzarbeit geplant.

Auf der AMS-Homepage gibt es Informationen zu den Problemfeldern bei der eAMS-Konto-Begehrensstellung. Dies ist eine Ergänzung zur Checkliste, die sich neben weiteren Informationen zur Kurzarbeit auf der WKÖ-Website befindet.