§ 3a MSchG: COVID-19-Sonderfreistellung

Stand 27.10.2021

Bis 31.12.2021 sind Schwangere, die bei der Arbeit physischen Kontakt mit anderen Personen haben, ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche bei voller Lohnfortzahlung freizustellen. Voraussetzung dafür ist, dass Änderungen der Arbeitsbedingungen, die Zuweisung eines anderen Arbeitsplatzes oder Homeoffice nicht möglich ist.

Das Unternehmen erhält die Lohnkosten, inklusive Lohnnebenkosten von der Gesundheitskasse ersetzt.

In den Erläuterungen wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise Friseurinnen, Stylistinnen, Kosmetikerinnen, Physiotherapeutinnen und Kindergärtnerinnen von der Regelung profitieren.

Für die Industrie ist diese Regelung nicht relevant, weil es zu keinen „physischen Kontakten“ im Sinn dieser Bestimmungen kommt.