Innovationspaket für 100 Jahre Zukunft

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Blick zurück nach vorn

Der FEEI hat 2014 sein 100-jähriges Jubiläum zum Anlass genommen, in die Vergangenheit, viel mehr aber noch in die Zukunft zu blicken. In einem intensiven Prozess mit Mitgliedern und Stakeholdern hat der FEEI die Kernthemen der Branche durchleuchtet und Vorschläge formuliert, die zur Sicherung des Produktionsstandortes und des Wirtschaftsstandortes Österreich führen. Das Ergebnis dieser Arbeit ist das „Innovationspaket für 100 Jahre Zukunft“, das als Basis der weiteren Aktivitäten des FEEI dient.

In Anbetracht der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Trends wird die Bedeutung der Branche zunehmen: Intelligente Produktion, leistungsfähige Infrastruktur, smarte Städte, Energieeffizienz, steigende Mobilität und Innovation per se. Aber auch Wege, wie wir lange, zufrieden im Arbeitsprozess bleiben können, sowie gut ausgebildete Mitarbeiter werden die Zukunft bestimmen.

Der FEEI sieht es als seine Aufgabe, für diese Zukunft ebenfalls einen Beitrag zu leisten, indem er die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen am Standort Österreich so gut wie möglich mitgestaltet. Weil sich der FEEI aber nicht nur als „Forderer“, sondern gemäß dem Selbstverständnis der Branche als Wegbereiter und unabhängiger Partner der Politik sieht, sollen gemeinsam die Weichen für den Produktionsstandort Österreich gestellt werden.

Was wäre eine Wohnung ohne Licht, ohne Heizung, ohne Herd und ohne Waschmaschine? Wie würde der öffentliche Verkehr funktionieren – ohne Züge, Straßen- und U-Bahnen? Ein Gesundheitssystem ohne bildgebende Diagnostik, Kommunikation ohne Telefon und Computer? Wie würde unser Alltag ohne die Produkte, Systeme und Komponenten der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) funktionieren?

Viele Güter und Serviceleistungen, die Großeltern, Eltern und Kinder tagtäglich benutzen, wären ohne die technischen Errungenschaften der Elektro- und Elektronikindustrie nicht existent. Das Gleiche gilt auch für alle Infrastrukturen – vom Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr über die gesamte Telekommunikation bis hin zu den Energienetzen. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist seit über 100 Jahren ein ständiger Begleiter unseres Alltags, sie gestaltet den Tagesablauf einfacher, sicherer, effizienter und nachhaltiger.

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Im Gegenteil – in Anbetracht der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und großen Trends, die auf uns zukommen, wird die Bedeutung der Branche zunehmen. Denken wir an Urbanisierung, steigende Mobilität, alternde Gesellschaft, Klimawandel und Umweltschutz sowie Informationsübermittlung. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist DIE Branche, die zur Lösung all dieser großen Themen einen gewichtigen Beitrag leisten kann.

Die Elektro- und Elektronikindustrie gestaltet Zukunft am Standort Österreich – und das seit mehr als 100 Jahren. Als FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie sehen wir es daher als unsere Aufgabe an, für diese Zukunft ebenfalls einen Beitrag zu leisten, indem wir die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen am Standort Österreich so gut wie möglich mitgestalten.

Unser Ziel ist die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von 300 Unternehmen mit rund 60.000 Beschäftigten, die jährlich in Österreich einen Produktionswert von mehr als 12 Mrd. Euro erwirtschaften. Der gesamtwirtschaftliche Produktionswert der EEI wird aufgrund von Multiplikatoreffekten in Zulieferbetrieben und in der Wertschöpfungskette nachfolgenden Bereichen um ein Vielfaches erhöht.

Wollen wir den Industriestandort Österreich mittel- bis langfristig sichern, gibt es in einigen wesentlichen Bereichen dringenden Handlungsbedarf. Große Themen wie eine schlanke Verwaltung, flexible Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt, in denen wir als Kollektivvertragspartei entsprechend agieren können, oder eine Reduktion der steuerlichen Belastungen auf Einkommen erfordern eine Neudefinition der öffentlichen Haushalte. Ohne starken politischen Willen und ohne politischen Mut werden diese großen Reformen, die seit Jahren vehement gefordert werden, nicht umzusetzen sein.

Der FEEI trägt diesen Wunsch nach großen Reformen mit, der bereits von vielen unabhängigen ExpertInnen und auch Interessenvertretungen gefordert wurde. Wir sehen uns aber nicht nur als „Forderer“, sondern – gemäß dem Selbstverständnis der Branche – als Wegbereiter und unabhängiger Partner der Politik, um Veränderungen zu ermöglichen.

Wir wollen gemeinsam mit der Politik die Weichen für den Produktionsstandort Österreich stellen. Für 100 Jahre Zukunft der Elektro- und Elektronikindustrie am Entwicklungs- und Produktionsstandort Österreich!

Die Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) nimmt in der österreichischen Wirtschaft eine zentrale Rolle ein. Mit rund 60.000 Beschäftigten ist sie der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber, als stark exportorientierter Industriezweig (über 80 % der Produkte werden in rund 150 Länder der Erde exportiert) sind die Unternehmen überdurchschnittlich stark in das internationale Wirtschaftsleben eingebunden. Die Elektro- und Elektronikindustrie ist darüber hinaus auch ein wichtiger regionaler Impulsgeber für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Die Branche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Anbieter einer vielfältigen Palette von hochinnovativen Produkten und Dienstleistungen gewandelt. Sie ist zu einer Schlüsselindustrie für viele andere Branchen geworden. Elektronik ist die „enabling technology“ für alle anderen Bereiche. Nach der Modernisierung der Arbeitsabläufe im Büro und der beginnenden Modernisierung im Energiesystem (Smart Grids) stehen nun die Änderungen in der Produktion (Industrie 4.0) bevor. Ohne umfangreiches Wissen um Elektronik und IKT sowie deren Herstellung können diese Evolutionen nicht von Österreich heraus begleitet und gestaltet werden.

Darüber hinaus ist die EEI mit ihren Technologien Lösungsanbieter für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Besonders maßgeblich zeichnet die Elektro- und Elektronikindustrie für die Modernisierung und Weiterentwicklung von Infrastruktur in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Energie und Verkehr verantwortlich. Dabei nimmt die Branche aufgrund ihrer „Nutzer-Produzenten“-Doppelrolle einen Sonderstatus unter den Industriezweigen ein: Sie ist, wie jeder Wirtschaftszweig, als Nutzer auf entsprechende Technologien und Infrastrukturen angewiesen, um weltweit konkurrenzfähig zu sein. Das Vorhandensein und die Nutzungsmöglichkeit der entsprechenden Einrichtungen vor Ort ist eine notwendige Voraussetzung, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Für den Produzenten Elektro- und Elektronikindustrie sichern daher die Technologiedurchdringung und der Infrastrukturausbau volle Auftragsbücher und damit die zukünftige positive Entwicklung. Der Nutzer Elektro- und Elektronikindustrie ist auf die Technologiedurchdringung und den Infrastrukturausbau angewiesen, um diese Aufträge erfüllen zu können, und zwar unter Voraussetzungen, die eine internationale Konkurrenzfähigkeit ermöglichen. Zur Sicherung der Zukunft des Produktionsstandortes Österreich haben wir Visionen und Vorschläge für deren Realisierung in vier für die Branche entscheidenden Themenfeldern entwickelt. Wir möchten unsere Ideen gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern diskutieren, weiter ausarbeiten und umsetzen.

Was der FEEI will

Zur Sicherung der Zukunft des Produktionsstandortes Österreich hat der FEEI Visionen und Vorschläge für deren Realisierung in vier für die Branche entscheidenden Themenfeldern entwickelt. Er möchte die Ideen gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern diskutieren, weiter ausarbeiten und umsetzen.

Warum die EEI wichtig ist

Die EEI nimmt in der österreichischen Wirtschaft eine zentrale Rolle ein. Mit rund 60.000 Beschäftigten ist sie der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber, als stark exportorientierter Industriezweig sind die Unternehmen überdurchschnittlich stark in das internationale Wirtschaftsleben eingebunden. Die EEI ist darüber hinaus auch ein wichtiger regionaler Impulsgeber für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Mag. Katharina Holzinger

+43 1 588 39 63
+43 664 619 25 09

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