Forschung an der FH Technikum Wien: Wind of Change

Research Projects FH Technikum Wien
Automation & Robotics - ein Forschungsschwerpunkt an der FH Technikum Wien

91 Forschungsprojekte wickelt die FH Technikum Wien ab, damit ist sie eine der forschungsintensivsten FHs in Österreich. Nun verpasste sich die Fachhochschule eine neue Forschungsstrategie.

Die Forschung nimmt an der FH Technikum Wien neben der Aus- und Weiterbildung eine zentrale Rolle ein. Im letzten Studienjahr konnte das sehr hohe Niveau bei der Anzahl und dem finanziellen Volumen der Forschungsprojekte sowie bei den Drittmitteln erneut erreicht werden. Es gab insgesamt 91 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Millionen Euro, die Drittmittel beliefen sich auf 3,4 Millionen Euro.

Im letzten Studienjahr wurde der F & E-Strategieprozess der FH Technikum Wien erfolgreich abgeschlossen und die neue F & E-Strategie nicht nur verabschiedet, sondern – ein Unikum in der österreichischen FH-Landschaft – veröffentlicht, um für alle Partner die Fokussierung und die Ausrichtung der Forschungsaktivitäten sichtbar zu machen. Thematisch wurden die bestehenden Forschungsschwerpunkte bestätigt und weiterentwickelt. Die Forschungsbereiche sind: Embedded Systems and Cyber-Physical Systems, Renewable Urban Energy Systems, Secure Services, eHealth & Mobility, Tissue Engineering and Molecular Life Science Technologies sowie Automation & Robotics. Ziel der neuen Strategie ist es, die erfolgreichen Schwerpunkte fortzusetzen, neue Themen aufzugreifen, langfristige Planungen zu ermöglichen und das Know-how der Fachhochschule gezielt einzusetzen.

„Die Fachhochschule ist ein wichtiger Forschungspartner für die Industrie geworden.“

Michael Würdinger, Geschäftsführer FH Technikum Wien

 

Die Forschung ist in den Instituten angesiedelt und bietet den Forschenden so die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges wissenschaftliches Arbeiten. „Wir verstehen den fachhochschulischen Bildungsauftrag als Kombination von Lehre und Forschung. Die aktive Forschungstätigkeit der Lehrenden erhöht die Qualität des Lehrangebots für Studierende. Darüber hinaus werden die Studierenden oftmals schon während des Studiums aktiv in Projekte miteingebunden“, sagt Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien.

Das wichtigste Standbein in der Forschung ist die enge Zusammenarbeit mit der Industrie. „Die Auftragsprojekte mit Unternehmen aus der Wirtschaft und der Industrie bedienen eine große Bandbreite. Sie reichen von Machbarkeitsstudien über die Entwicklung von Labormustern und Prototypen bis hin zum Testing fertiger Produkte“, so Michael Würdinger, Geschäftsführer der FH Technikum Wien. Selbst für kleine und mittlere Unternehmen gibt es die Möglichkeit, Innovationsschecks zu nutzen, die durch die FFG abgewickelt werden. Die Zusammenarbeit kann sich aber auch auf mehrjährige internationale Projekte oder die Kooperation in einem Josef Ressel Zentrum erstrecken.

 

Forschungsschwerpunkte der FH Technikum Wien:

  • Embedded Systems and Cyber-Physical Systems
  • Renewable Urban Energy Systems
  • Secure Services
  • eHealth & Mobility
  • Tissue Engineering and Molecular Life Science Technologies
  • Automation & Robotics

Mag. Andreas Knapp

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