Hart am Wind

Energieforschungspark Lichtenegg
Energieforschungspark Lichtenegg

Die globale Energieversorgung wird in Zukunft zu einem großen Teil von Windkraft und Solarenergie getragen. Die FH Technikum Wien legt daher einen Ausbildungs- und Forschungsschwerpunkt auf die Zukunft von nachhaltiger Energieversorgung. Dieser findet im wahrsten Sinne im freien Feld statt: Im Energieforschungspark Lichtenegg in Niederösterreich testet die FH Kleinwindenergieanlagen in der Praxis.

„Das Ziel ist, Qualität, Betriebsfestigkeit und Leistungsfähigkeit dieser Anlagen zu prüfen und markttaugliche Produkte zu entwickeln“, so Hubert Fechner, Leiter des Instituts für Erneuerbare Energie. 13 Modelle wurden bereits vermessen. 2014 gründeten dafür die FH, die EVN, die Energiewerkstatt OÖ und Solvento energy consulting gmbh eine Arbeitsgemeinschaft, die unabhängige Mess- und Prüfverfahren anbietet. Die kleinsten, leistungsfähigsten Windräder erzeugen bei gutem Wind etwa 300 Watt Strom. Der Rotordurchmesser beträgt nur knapp über einen Meter, die Höhe des Windrads zehn bis 25 Meter. „Die Forschung an Kleinwindrädern steckt noch in den Kinderschuhen. Für Haushalte und Landwirtschaft wird sie aber von steigendem Interesse sein“, so Fechner.