Licht aus für Halogen-Spots

Philips Spots

Nach der Standardglühlampe sind nun auch Reflektorlampen (Halogen-Spots) verboten. Im Zuge der EU-Ökodesign Verordnung wurden ab dem 1. September 2016 die Effizienzanforderungen an Lampentypen, die gerichtetes Licht abgeben, noch einmal deutlich angehoben.

Waren bisher Produkte bis zur Effizienzklasse D zum Verkauf zugelassen, werden zukünftig nur noch Leuchtmittel erhältlich sein, die mindestens Klasse B erreichen. Hochvolt-Halogen-Spots erreichen diese Klasse nicht und werden daher zukünftig nicht mehr in den Regalen zu finden sein. Ab September dürfen Produkte, die diese Anforderungen nicht erfüllen, nur noch abverkauft werden. Als Alternative sind LED-Ersatzprodukte schon derzeit erhältlich (siehe Foto).

Die Halogenlampen können zukünftig problemlos mit einer LED-Lampe ausgetauscht werden, unabhängig von der bestehenden Fassung. Außerdem lohnt sich der Umstieg für die Konsumenten sofort. LED-Lampen sind um ein Vielfaches langlebiger und sparen bis zu 90 Prozent Energie", so Manfred Müllner, stellvertretender Geschäftsführer vom Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, im Gespräch mit derstandard.at.

Andere Halogenlampen mit schlechteren Effizienzklassen und ohne gerichtetes Licht, etwa Lampen in der klassischen Birnenform, hatten von der EU im Vorjahr eine Fristverlängerung bis September 2018 erhalten.

Einer europaweiten Umfrage von Philips Lighting zufolgen nutzen die Mehrzahl der Europäer LEDs in ihren Wohnräumen (67 %). Ein relativ niedrigerer Prozentsatz (39 %) verwendet Halogen-Spots. Ein großer Teil der Befragten, die Halogen-Spots in ihren Wohnräumen nutzen, verfügt über 4 bis 6 Lampen (31 %).