Die Elektro- und Elektronikindustrie

Eine wichtige Stütze der österreichischen Wirtschaft

Die Elektro- und Elektronikindustrie nimmt in der österreichischen Industrie eine zentrale Rolle ein. Mit über 61.000 Beschäftigen (Stand 2015) ist sie der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber. Als stark exportorientierter Industriezweig (über 80 Prozent der Produkte werden in 150 Länder der Erde exportiert) sind die Unternehmen überdurchschnittlich stark in das internationale Wirtschaftsleben eingebunden.

Die Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie leisten weiters einen bedeutenden Beitrag zur Innovationskraft unseres Landes. Mit mehr als 20.000 Euro Forschungsausgaben pro Beschäftigten ist sie die forschungsintensivste Branche Österrereichs.

Forschung und Entwicklung

Branchenbilanz 2015

Der abgesetzte Produktionswert des zweitgrößten Industriezweigs in Österreich erreichte 2015 ein Rekordhoch von 13,4 Mrd. Euro. Die Exportquote lag bei 80 Prozent, was ein Plus von 3,6 Prozent darstellt. Auch der Umsatz kletterte um 4,0 Prozent auf 17,2 Mrd. Euro. 

Produktionswert 2015

Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr 2016. Sowohl der Auftragseingang (plus 5,6 Prozent) als auch der abgesetzte Produktionswert (plus 8,3 Prozent) lagen im ersten Quartal deutlich über Vorjahresniveau. Die Exportwerte verzeichnen ein Plus von 1,4 Prozent.

Wirtschaftsbericht Q1 2016

Unsere Industrie ist seit 100 Jahren Lebensader der Gesellschaft

Eine Industrie im Wandel: Die Elektro- und Elektronikindustrie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einer rein auf die Produktion von Gütern ausgerichteten Branche zu einem Anbieter einer vielfältigen Palette von hochinnovativen Produkten und Dienstleistungen gewandelt. Durch ihre dynamische Entwicklung ist sie mittlerweile zu einer Schlüsselindustrie für viele andere Branchen geworden und in diesem Sinn auch Wachstumsmotor für die österreichische Industriekonjunktur.

Besonders maßgeblich zeichnet die Elektro- und Elektronikindustrie für die Modernisierung und Weiterentwicklung verschiedenster Infrastruktur-Bereiche verantwortlich. Dabei nimmt die Branche aufgrund ihrer „Nutzer-Produzenten“-Doppelrolle einen Sonderstatus unter den Industriezweigen ein:

  • Sie ist, wie jeder Wirtschaftszweig, als „Nutzer“ auf entsprechende Infrastruktur angewiesen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Vorhandensein und die Nutzungsmöglichkeit der entsprechenden Einrichtungen vor Ort sind daher eine notwendige Voraussetzung.Weiters hat für eine in höchstem Maß exportorientierte Industrie die infrastrukturelle Anbindung an die internationalen Märkte oberste Priorität.
  • Zugleich ist die Elektro- und Elektronikindustrie der bedeutendste Produzent von Infrastruktur in den Bereichen Telekommunikation, Verkehr, Energie und setzt starke Akzente bei Forschung & Entwicklung.

Für den Produzenten Elektro- und Elektronikindustrie sichert daher ein kontinuierlicher Infrastrukturausbau volle Auftragsbücher und damit die zukünftige positive Entwicklung. Der Nutzer Elektro- und Elektroindustrie ist auf eine adäquate Infrastruktur angewiesen, um diese Aufträge erfüllen zu können und zwar unter Voraussetzungen, die eine internationale Konkurrenzfähigkeit ermöglichen. Nur so können Produktionsverlagerungen in das Ausland verhindert und neue Unternehmensansiedlungen forciert werden.

Investitionen in Infrastruktur sind Investitionen in unsere Zukunft.

 

Für den Wirtschaftsstandort Österreich bedeutet ein kontinuierlicher Infrastrukturausbau mehr Attraktivität und eine stärkere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Für die Elektro- und Elektronikindustrie bedeutet er im doppelten Sinn die Sicherung ihrer zukünftigen Leistungskraft.

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Weichen für die Zukunft stellen

"Der FEEI hat 2014 sein 100-jähriges Jubiläum zum Anlass genommen, in die Vergangenheit, viel mehr aber noch, in die Zukunft zu blicken. In einem intensiven Prozess mit Mitgliedern und Stakeholdern haben wir die Kernthemen unserer Branche durchleuchtet und Vorschläge formuliert, die zur Sicherung des Produktionsstandortes und des Wirtschaftsstandortes Österreich führen. Unsere Aufgabe ist es, die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen am Standort Österreich so gut wie möglich mitzugestalten. Weil sich der FEEI aber nicht nur als Forderer, sondern gemäß dem Selbstverständnis der Branche als Wegbereiter und unabhängiger Partner der Politik sieht, wollen wir gemeinsam die Weichen für den Produktionsstandort Österreich stellen."

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FEEI Innovationspaket (PDF, 732.16 KB)
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