Schwanenstädter SchülerInnen gewinnen ESA-Wettbewerb

IMST Award 2021

Die österreichweite Initiative IMST (Innovationen Machen Schulen Top) – eine Initiative des Bildungsministeriums – hat am 5. November im Bildungsministerium den IMST-Award 2021 verliehen. Aus 43 Einreichungen haben sich 5 Teams und ihre Projekte durchgesetzt und die Jury überzeugt. Zu den Gewinnern zählt auch das vom FEEI, Fachverband der Elektro- & Elektronikindustrie, unterstützte Projekt „PTS im Weltraum“ der PTS Schwanenstadt.

Beim Projekt „PTS im Weltraum“ ging es darum, ein Programm zu entwickeln, das Daten auf der Internationalen Raumstation ISS aufzeichnet. Im Rahmen dieses Projekts haben drei Teams des Fachbereichs Mechatronik der PTS Schwanenstadt, Oberösterreich, am internationalen Wissenschafts- und Programmierwettbewerb der Europäischen Weltraumorganisation ESA „Astro Pi – Mission Space Lab“ teilgenommen. In der ersten Phase haben die Teams Forschungsfragen formuliert, die dann bei der ESA eingereicht und angenommen wurden. Um ihre Arbeit erledigen zu können, hat die ESA die SchülerInnen-Teams mit zwei Raspberry-Pi-Computer ausgestattet. Insgesamt benötigte man allerdings 16 Raspberry-Pis, die in Folge von regionalen Firmen und der Forschungsförderungsgesellschaft FFG dem Schülerteam zur Verfügung gestellt wurden.

In der zweiten Phase des Projekts schrieben die SchülerInnen im Team ihre Programme. Durch Corona musste zum Teil auch Online an dem Code gearbeitet werden. Die fertigen Programme durchliefen dann Tests bei der ESA. Anfang April kam die Nachricht, dass alle drei Programme die Prüfung bestanden haben und nun wirklich auf der ISS Daten aufzeichnen dürfen. Im Mai bekamen die Teams dann die Daten aus dem Weltraum und begannen mit der Auswertung. In einem Video präsentieren die SchülerInnen ihre Arbeit und zeigen auch Ausschnitte, wie die Astro-Pi-Computer den entwickelten Programmcode ausführen. Wir gratulieren dem Team von der PTS Schwanenstadt recht herzlich!

Über IMST

IMST ist eine seit vielen Jahren österreichweite Initiative des BMBWF zur Weiterentwicklung und Unterstützung des österreichischen Schulunterrichts, die durch Einbindung eines breiten Netzwerks an PartnerInnen für die Verbesserung des MINDT-Unterrichts aktiv ist. Unter anderem sind daraus in den letzten Jahren IMST-Regionale Netzwerke, Regionale Fachdidaktikzentren, RECCs, eine Vielzahl an Unterrichts- und Schulprojekten (siehe IMST-Wiki) uvm. entstanden. Ein Grund für den Erfolg der Initiative liegt darin, dass IMST sich um die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis stets bemüht und sich auch konzeptuell auf Basis verändernder Rahmenbedingungen im Bildungsbereich weiterentwickelt. IMST wird aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert.