Der Fixkostenzuschuss in Zusammenhang mit öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen

Zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft im Zuge der COVID-19-Pandemie stellt die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Hilfs-Fonds einen Fixkostenzuschuss als Hilfsmaßnahme bereit. Auch Kammerumlagen stellen laut BMF begünstigungsfähige Fixkosten dar.

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Zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft im Zuge der COVID-19-Pandemie stellt die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Hilfs-Fonds einen Fixkostenzuschuss als Hilfsmaßnahme bereit. Der Fixkostenzuschuss kann beantragt werden, wenn Fixkosten sowie Umsatzausfälle und schwerwiegende Liquiditätsengpässe gegeben sind. Gefördert werden Unternehmen aller Größen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich, die eine wesentliche operative Tätigkeit in Österreich ausüben. Es handelt sich dabei um einen nicht-rückzahlbaren direkten Zuschuss zur Deckung von Fixkosten.

Fixkostenzuschuss auch für Kammerbeiträge möglich

Laut Fixkostenzuschuss-Verordnung des BMF sind Kammerumlagen ebenso begünstigungsfähige Fixkosten, sofern eine öffentlich-rechtliche Zahlungsverpflichtung besteht und diese keinen Bestandteil der Lohnnebenkosten darstellen. Das bedeutet, dass für Pflichtbeiträge zu gesetzlichen Interessensvertretungen, wie sie auch die WKO-Beiträge darstellen, der Fixkostenzuschuss beantragt werden kann.