Coronavirus: WKÖ Infopoint und Infos des FEEI

Finden Sie alle Informationen beim “Infopoint Coronavirus” der WKÖ. Der FEEI hält seine Serviceleistungen für Mitgliedsunternehmen per Telearbeit aufrecht. Weitere Informationen finden Sie im Text.

In diesem Artikel finden Sie folgende Informationen:

  • Informationen zum Coronavirus Infopoint der WKÖ
  • Informationen zur Erreichbarkeit des FEEI in Telearbeit
  • Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten:
    • Infos zur Corona Kurzarbeit + Antragsformular des AMS
    • Informationen zu Home Office und Bewegungsfreiheit für Schlüsselarbeitskräfte
    • Regelungen zur COVID-19-Sonderbetreuungszeit
    • Informationen zur Einberufung von Milizsoldaten bzw. Verlängerung des Präsenzdienstes von Schlüsselarbeitskräften
    • Informationen zu Einschränkungen in den Betrieben
    • Arbeitnehmerschutz in Zusammenhang mit dem Coronavirus
  • Zoll & Coronavirus
  • Leitlinien für Grenzmanagementmaßnahmen der Europäischen Kommission
  • Befahren von Risikogebieten (Quarantänezonen)
  • Gesundheitliche Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus
  • Weiterführende Informationen

Coronavirus Infopoint der WKÖ

Die Wirtschaftskammer Österreich hat rund um das neuartige Coronavirus einen “Infopoint Coronavirus” für betroffene Firmen eingerichtet, der die erste Anlaufstelle zu konkreten Fragen rund um Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen oder internationale Lieferketten für österreichische Unternehmen bildet.

Die WKÖ steht dabei ununterbrochen im Austausch mit betroffenen österreichischen Firmen, den AußenwirtschaftsCentern und hält Kontakt zum Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

FEEI in Telearbeit

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie stellt auf Telearbeit um – das Büro in der Mariahilferstraße 37 -39, 1060 Wien ist daher vorübergehend geschlossen. Selbstverständlich hält der FEEI weiterhin seine Service- und Beratungsleistungen für Mitgliedsunternehmen aufrecht – die Expertinnen und Experten sind dazu per Email oder Telefon zu erreichen. Für allgemeine Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter: 01/58839-0.

Arbeitsrechtliche Fragen und
Antworten zum Thema „Corona-Virus“

Infos zur Corona Kurzarbeit

Die „Corona Kurzarbeit“ ist eine neue, erleichterte Form der Kurzarbeit mit dem Ziel, die Arbeitskosten für Unternehmen kurzfristig und zeitlich begrenzt zu reduzieren, um die Beendigung von Arbeitsverhältnissen zu vermeiden. Das Modell ist allen Unternehmen, unabhängig von Größe oder Branche zugänglich.

Der Kurzarbeitszeitraum beträgt bei Erstgewährung maximal drei Monate und kann rückwirkend mit 1.3.2020 beginnen. Er richtet sich nach der Sozialpartnervereinbarung.

Die Handlungsanleitung und Erläuterungen zur Handhabung der „Corona Kurzarbeit“ für Arbeitgeber, Betriebsräte, Arbeitnehmer und Sozialpartner finden Sie unter diesem Link.

Die Sozialpartnervereinbarungen stehen zum Download unter diesen Links zur Verfügung (bei Klick erfolgt Download):

Das Antragsformular des AMS zur COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe finden Sie hier (bei Klick erfolgt der Download).

Unter diesem Link finden Sie einen Rechner des AMS für die COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe.

Das FAQ-Dokument des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend zur „Corona Kurzarbeit“ finden Sie auf dieser Seite unter „Downloads“ – Stand: 23.03.2020.

Informationen zu Home Office und Bewegungsfreiheit für Schlüsselarbeitskräfte

Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung unterstützt der FEEI die Empfehlung der Bundesregierung, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Arbeit von zu Hause erledigen sollen.

In vielen Bereichen der Wirtschaft, so auch in der Elektro- und Elektronikindustrie, ist das jedoch nicht möglich. Insbesondere die industrielle und gewerbliche Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungskette bzw. der strategischen Lieferketten unverzichtbar sind, muss weiterhin gewährleistet werden.

Daher empfehlen wir, nur mit jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Fernbleiben vom Arbeitsplatz zu vereinbaren, die an unverzichtbaren Produktionsprozessen nicht unmittelbar teilnehmen müssen.

Vordruck für die Kennzeichnung von Schlüsselkräften

Die gesetzten Maßnahmen machen in keiner Weise Werksschließungen, einen Produktionsstopp oder etwas Ähnliches für die österreichische Industrie oder das produzierende Gewerbe notwendig.

Deshalb bietet die Wirtschaftskammer ab sofort heimischen Unternehmen einen Vordruck für die Kennzeichnung von Schlüsselarbeitskräften an, um die Bewegungsfreiheit der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen.

Den Vordruck finden Sie auf dieser Seite unter „Downloads“.

Regelungen zur COVID-19-Sonderbetreuungszeit

Die Buchhaltungsagentur des Bundes hat mit Datum 1.4.2020 neue Regelungen zur COVID-19-Sonderbetreuungszeit veröffentlicht. Alle Infos finden Sie unter diesem Link.

Informationen zur Einberufung von Milizsoldaten bzw. Verlängerung des Präsenzdienstes von Schlüsselarbeitskräften

Wenn Schlüsselarbeitskräfte von der Einberufung des Miliz- oder Präsenzdienstes betroffen sind, kann die bekannte Musterbestätigung des Arbeitgebers für Schlüsselarbeitskräfte (auf dieser Seite unter „Downloads“) ebenfalls Verwendung finden.

Bezüglich Ausnahmen zum gesetzlich geregelten Aufschubpräsenzdienst (hier ergeht kein Bescheid im Einzelfall, sondern der Grundwehrdienst wurde per Gesetz automatisch für alle Betroffenen verlängert) kann bereits jetzt ein begründetes Schreiben/Widerspruch an posteingang@bmlv.gv.at ergehen.

Für die Miliz ergeht wahrscheinlich Anfang/Mitte April ein Einberufungsbefehl an die betroffenen Milizkräfte, auf den entsprechend begründet reagiert werden kann. Es wird ersucht, diese Einberufungen noch abzuwarten, da ein Schreiben, das bereits jetzt ans BMLV gerichtet wird, negativ beantwortet wird.

Informationen zu Einschränkungen in den Betrieben

Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels, von Dienstleistungsunternehmen sowie von Freizeit- und Sportbetrieben zum Zweck des Erwerbs von Waren, der Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder der Benützung von Freizeit- und Sportbetrieben ist untersagt (siehe Verordnung vom 15.3.).
Viele Betriebe sind von diesem Verbot zumindest teilweise ausgenommen. Hier finden Sie eine Liste aller Fälle, bei denen Fragen aufgetreten sind: Kriterienliste als pdf. Es handelt sich dabei um eine Interpretation der Wirtschaftskammer der Verordnung per Stand 02. April 2020, 18:00 Uhr.

Ausgenommen sind jedenfalls folgende Betriebe:

  • öffentliche Apotheken
  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerliche Direktvermarkter
  • Drogerien und Drogeriemärkte
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikel, Heilbehelfen und Hilfsmitteln
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe-, Sozialhilfe-, Teilhabe- bzw. Chancengleichheitgesetz erbracht werden
  • veterinärmedizinische Dienstleistungen
  • Verkauf von Tierfutter
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten
  • Notfall-Dienstleistungen
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
  • Tankstellen
  • Banken
  • Post einschließlich Postpartner, soweit deren Unternehmen unter die Ausnahme des § 2 fällt, und Telekommunikation
  • Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Rechtspflege
  • Lieferdienste
  • Öffentlicher Verkehr
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske
  • Hygiene und Reinigungsdienstleistungen
  • Abfallentsorgungsbetriebe
  • KFZ-Werkstätten

Laut aktuellem Stand sind auch (02.04.2020) folgende Dienstleistungen bei Privatkunden zu Hause zulässig:

  • Montagen (etwa durch Dienstleistungs- bzw. Produktionsbetriebe)
  • Akute Schadensbehebung (z.B. Strom, Wasser, Gas, Wärme, Aufsperrungen) sind als Notfall-Dienstleistungen zulässig
  • Elektrotechnik, Alarmanlagentechnik: Zulässig, da Wartung kritischer Infrastruktur und Notfall-Dienstleistungen, Betretungsverbot gilt nur für den Kundenbereich der Betriebsstätte von Dienstleistungsunternehmen; Geschlossen sind Verkaufsgeschäfte
  • Stördienste aller Art: Offen, da Wartung kritischer Infrastruktur und Notfall- Dienstleistungen

Weiters sind in diesem Sinne bei Notfällen, Reparaturen bei Hausgeräten wie Kühl- und Gefriergeräten, wasserführenden Hausgeräten, Waschmaschinen und Geschirrspüler als Notfall zulässig.

Zoll & Coronavirus

Betreffend „Zoll und Coronavirus“ ersuchen wir um Kenntnisnahme der Informationen des BMF in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen mit Covid-19. Besonders hinzuweisen ist auf den Appell zur Nutzung der Möglichkeiten der Zollabfertigung an zugelassenen Warenorten und des Versandverfahrens, um Stehzeiten an EU-Außengrenzen zu verringern.

Nähere Infos finden Sie unter diesem Link: https://www.bmf.gv.at/themen/zoll/Zoll-Coronavirus.html

Leitlinien für Grenzmanagementmaßnahmen der Europäischen Kommission

Aufgrund der Coronakrise stehen Staaten vor dem Problem, sowohl die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, als auch Beeinträchtigungen des freien Personenverkehrs sowie der Versorgung mit Waren und wesentlichen Dienstleistungen zu vermeiden.

Deshalb hat die Europäische Kommission „COVID-19 Leitlinien für Grenzmanagementmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Waren und wesentlichen Dienstleistungen“ vorgelegt.

Auch zur Umsetzung der „Green Lanes“ gibt es eine neue Mitteilung der Europäischen Kommission.

Gesundheitliche Fragen und Antworten zum Thema „Corona-Virus“

Bei medizinischen und gesundheitsspezifischen Anliegen verweisen wir auf die Hotline der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES):

Weitere Informationen

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Aktualisierte gesundheitspolitische Informationen zum Corona-Virus

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Reiseinformationen und Reisewarnungen zu allen Ländern weltweit