Die Gewitterwolken verziehen sich langsam“, beschreibt Brigitte Ederer, seit Mitte Mai neue Obfrau des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) die aktuelle wirtschaftliche Lage der zweitgrößten Industriebranche Österreichs. „Allerdings hat das Jahr 2009 mit einem nominellen Produktionsrückgang von minus 15,5% auf 10,86 Mrd. Euro Spuren in der Branche hinterlassen“. Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise kämpften nahezu alle Sparten der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) mit teils beträchtlichen Auftragseinbrüchen und daraus resultierenden Produktionsrückgängen. Die Exporte, einer der wichtigsten Impulsgeber des Sektors, sind 2009 um 20,7% eingebrochen. Der Beschäftigtenrückgang blieb im selben Zeitraum in diesem schwierigen Umfeld erfreulicherweise mit einem Minus von 5,6% sehr moderat.
Durch die gute Ausgansbasis im Jahr 2007 konnte der Einbruch im 4. Quartal 2008 aufgrund der schlechten Wirtschaftskonjunktur gedämpft werden . Der Produktionswert schrumpfte um 2,4% auf rund 11,8 Mrd. Euro, Exporte gingen um 6,4% zurück, Zahl der Beschäftigten stagnierte. Dennoch konnte ein Umsatzwachstum von 1,6% verzeichnet werden.
Die positive Konjunkturlage hat sich in 2007 fortgesetzt. Die Produktion wuchs um 6,2%, der Umsatz einstellig, die Exporte wieder zweistellig. Die Zahl der Beschäftigen stieg um 3.421 auf 62.727.
Produktion und Exporte wachsen zweistellig , Zahl der Beschäftigten stieg um 3.000 Personen
Das Jahr 2005 brachte erneut eine positive Entwicklung für die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie. Trotz der eher schwachen Konjunktur im Euro-Raum verzeichnete die EEI einen Anstieg des Produktionswertes um 3,5% auf 10 Mrd.
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