„1.000 Euro statt Blumen“ – Eine Initiative zur Nachwuchsförderung

Stipendienvergabe an der Fachhochschule Technikum Wien an fünf außergewöhnliche Frauen

Am 17.5.2011 haben fünf Studentinnen der Fachhochschule Technikum Wien das Stipendium „1.000 Euro statt Blumen“ überreicht bekommen. Der FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie zeichnete gemeinsam mit der FH Technikum Wien bereits zum 6. Mal außergewöhnliche Leistungen von weiblichen Technik-Studentinnen aus.

„Unsere High-Tech Unternehmen mit intensiver Forschungstätigkeit brauchen vor Ideen sprühende Jungtechniker und besonders auch Jungtechnikerinnen. Da Frauen und Mädchen in technischen Berufen leider noch immer unterrepräsentiert sind, haben wir bereits vor 6 Jahren gemeinsam mit der FH Technikum Wien und der FH Kärnten die Initiative „1.000 Euro statt Blumen“ ins Leben gerufen. Damit möchten wir das Engagement der Stipendiatinnen öffentlich honorieren und zeigen, dass uns die Frauenförderung wirklich am Herzen liegt“, so erklärte Lothar Roitner, Geschäftsführer FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, bei der gestrigen Stipendienvergabe wie die Initiative zustande gekommen ist.

Angelika Ott, Geschäftsführer-Stellvertreterin der Fachhochschule Technikum Wien, zeigte sich in ihrer Rede begeistert von dem Engagement der Stipendiatinnen und lobte deren Leistungen. Weiters stellte sie die zahlreichen Chancen vor, die technische Berufe speziell auch Frauen bieten: „Technikerinnen erwarten ausgezeichnete Berufsaussichten in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen, eine gute Dotierung sowie die Möglichkeit gestaltend und kreativ tätig zu sein.“ Daher appellierte sie an alle Frauen, Mut zu haben den Schritt in die Technik zu wagen und diese Chancen für sich selbst zu nutzen.

Fritz Schmöllebeck, Rektor der Fachhochschule Technikum Wien, stellte abschließend einige Maßnahmen vor, welche die FH Technikum Wien der Nachwachsförderungen widmet: “Wir setzen mit  unseren Initiativen speziell auch dort an, wo traditionelle Rollenbilder noch nicht so ausgeprägt sind. Dies ist z. B. bei den Bee-Bots im Kindergarten, bei den ScienceLectures in der Volksschule. Beim Projekt Computer Science Management mit der Hertha Firnberg Schule kommen derzeit 17 Schülerinnen im Alter von 14 bis 15 Jahren zu uns an die FH und werden in Medientechnik und angewandter Informatik unterrichtet. Die Frauenförderung schließt sich für uns bei „1.000 Euro statt Blumen“, wo tolle Leistungen unserer Studentinnen gewürdigt werden“, freut sich Fritz Schmöllebeck.

Die heurigen Stipendiatinnen
Folgende Frauen erhielten gestern das Stipendium „1.000 Euro statt Blumen“:
Enikö Bálint, Master-Studiengang Telekommunikation und Internettechnologien
Nina Zeczelitsch, Bachelor-Studiengang Informatik
Kathrin Morawetz, Master-Studiengang Internationales Wirtschaftsingenieurwesen
Katharina Stiglbrunner, Master-Studiengang Biomedical Engineering Sciences
Stefanie Schlembach, Master-Studiengang Informationsmanagement und Computersicherheit

Das Stipendium "1.000 Euro statt Blumen“ im Detail
Seit dem Wintersemester 2004/2005 vergeben die Fachhochschule Technikum Wien und die Fachhochschule Kärnten gemeinsam mit dem FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie ein Stipendium an die jeweils fünf besten Studentinnen der beiden Fachhochschulen. Vorraussetzung sind ein technisches Studium an einer der beiden Fachhochschulen sowie ein Notenschnitt unter 1,5 im vorangegangen Studienjahr. Die Anerkennung umfasst einen Gutschein für die Studiengebühr für Winter- und Sommersemester sowie EUR 1.000,- in bar, die vom Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie sowie von der jeweiligen Fachhochschule gesponsert werden.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/216