Mit über 12.000 Seiten Inhalt hält die erste Version Informationen und Links über das Recht und die Rechtspraxis in allen Mitgliedstaaten bereit. Unternehmen können über das Portal auf Insolvenzregister und Grundbücher sowie auf Informationen über geltende Rechtsvorschriften und grenzübergreifende Verfahren zugreifen. Sprachbarrieren, an denen solche Informationen oft scheitern, werden mit einem Informationsangebot in allen Amtssprachen der EU überwunden. Links leiten die Nutzer zu landesbezogenen Informationen der Mitgliedstaaten weiter. In den kommenden Jahren wird das Portal um neue Informationen, Instrumente und Funktionen ergänzt.
In internationalen Vergleichen der "Akademikerquote" liegt Österreich regelmäßig an einer der letzten Stellen. Insbesondere aber beim Vergleich der "Techniker" schneidet Österreich auf Grund der von der OECD verwendeten ISCED-Systematik extrem schlecht ab. So wird im „European Engineering Report“ des VDI (2009) z.B. für Deutschland die Zahl von 1,213 Mio. "Technikern" angegeben. Auch die Schweiz schneidet mit 109.000, ähnlich wie Griechenland mit 83.500 "Technikern", noch sehr gut ab. Für Österreich werden dagegen nur 40.100 "Techniker" angegeben, womit der vorletzte Platz in Europa eingenommen wird. Dies liegt daran, dass in der ISCED-Systematik für Österreich ausschließlich Absolventen der Technischen Universitäten und des HTL-Kollegs gezählt werden. Techniker, die die HTL in der Hauptform (5 Jahre mit Maturabschluss) absolviert haben und auf Grund der nachgewiesenen betrieblichen Praxis den Ingenieur-Titel verliehen erhielten, zählen in dieser Statistik nicht als "Techniker" und werden auch nicht in die Kategorie der „Akademiker“ aufgenommen.
Dies ist nach übereinstimmender Meinung von Bildungsexperten sachlich falsch, da sich das Niveau an Kenntnissen und Fähigkeiten österreichischer Ingenieure mit dem von technischen „Akademikern“ anderer Länder vergleichen lässt. Es führt zum Teil auch zu gravierenden wirtschaftlichen Nachteilen für Unternehmen, da bei internationalen Ausschreibungen häufig ein Mindestanteil von „Technikern“ vorgeschrieben ist, um überhaupt anbieten zu können. Auch für die Akquisition von Betriebsansiedlungen stellt eine derartig geringe Quote an Technikern ein gravierendes Hindernis dar. Nicht zuletzt haben die betroffenen Ingenieure bei der Anerkennung ihrer Qualifikation bei ausländischen Arbeitgebern einen gravierenden Nachteil.
Im Rahmen der Qualifikationsinitiative der Europäischen Union wird in der Strategie für das Jahr 2020 eine Akademikerquote von mindestens 40% unter den 25- bis 35-jährigen angestrebt. Um dafür eine valide Messgröße zu haben, die in ganz Europa gilt, und um den EU-Bürgern die Anerkennung ihrer Qualifikation in der gesamten Union zu erleichtern, werden bis 2012 der „Europäische Qualifikationsrahmen (EQR)“ und darauf aufbauend die „Nationalen Qualifikationspläne (NQR)“ erarbeitet. Im EQR werden die
- vorhandenen Kenntnisse (Theorie und Faktenwissen),
- Fertigkeiten (Problemlösung, kreatives Denken, Umgang mit Maschinen und Materialien) sowie
- Kompetenzen (Verantwortung und Selbständigkeit)
als Kriterien für die Einstufung herangezogen, hingegen nicht mehr der formale Abschluss. Nach dem jeweiligen Niveau dieser Kriterien erfolgt eine Einstufung in eine 8-stufige Skala. In dieser werden die Stufen 6 - 8 für akademische Abschlüsse (Bachelor = 6; Master = 7; Doktor, PhD = 8) bzw. vergleichbare Qualifikationen vorgesehen. Die jeweils zutreffenden Einstufungen in den EQR/NQR sollen ab 2012 verpflichtend auf allen Qualifikationsdokumenten innerhalb der Europäischen Union aufscheinen.
In Österreich arbeiten vor allem das Wirtschafts-, das Unterrichts- und Wissenschaftsministerium an der Erstellung des Nationalen Qualifikationsrahmens. Ab Herbst 2010 werden diese Ministerien gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Experten des Institutes für Bildungsforschung die Kriterien der Zuordnung zu den Qualifikationsstufen und die dafür notwendige Zertifizierung erarbeiten. Der FEEI drängt dabei gemeinsam mit dem Fachverband der Maschinen- und Metallwarenindustrie und der Bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich massiv darauf, dass der Abschluss des HTL-Ingenieurs möglichst ohne weiteren Aufwand in die Qualifikationsstufe 6 aufgenommen wird.
Wir ersuchen Sie, bei Gesprächen mit Meinungsbildnern (Politikern, Journalisten, Bildungsexperten etc.), aber auch mit den HTL-Ingenieuren in Ihrem Unternehmen auf die geschilderte Situation hinzuweisen und die Wichtigkeit der Einstufung in Stufe 6 des EQR/NQR zu betonen.
Für Fragen steht Ihnen Dr. Peter Winkelmayer (Tel.: 01 58839-55, E-Mail: winkelmayer@feei.at) gerne zur Verfügung.
Mit dem Event trägt die Branche den immer kürzeren Innovationszyklen Rechnung und bietet den Händlern ein zweites Format neben der Futura im Herbst, um die Produktneuheiten der Elektro- und Elektronikbranche kompakt zu präsentieren. Zudem profitieren alle Beteiligten von den Synergien, der Effizienz und der Kostenminimierung. Entsprechend positiv ist auch das Resümee, das die Branchensprecher über die Frühjahrsordertage ziehen:
Dkfm. Franz Schlechta, Sprecher des Forums Hausgeräte und Geschäftsführer BSH Hausgeräte GmbH, ist mit den ersten Frühjahrsordertagen – Fachtage für den Elektrohändler“ äußerst zufrieden. „Es war ein Riesenerfolg; 90 Prozent der Händler, die uns besucht haben, haben geordert. Wir hoffen, dass es diese Veranstaltung auch 2011 gibt.“
Christian Koller, Branchensprecher des DVB-Forums und Geschäftsführer WISI Wilhelm Sihn Jr & Co GmbH, stellt fest, dass „die Frequenz gut war, unsere Erwartungen wurden erfüllt. Insgesamt ziehen wir ein positives Resümee. Wir begrüßen, dass es diese gemeinsame Veranstaltung auch 2011 wieder gibt.“
„Aus der Sicht der Unterhaltungselektronik-Hersteller waren die ersten Frühjahrsordertage ein voller Erfolg. Sowohl die Frequenz als auch das Ordervolumen und das Interesse der Fachbesucher waren mehr als zufriedenstellend. Dementsprechend steht einer gleichen Veranstaltung für das nächste Jahr nichts im Wege", betont Ing. Christian Blumberger, Branchensprecher Forum Consumer Electronics und CEO HB Austria GmbH.
Thomas Poletin, Branchensprecher des Elektrokleingeräte-Forums und National Sales Manager Non-Food bei Procter & Gamble Austria GmbH, konnte berichten, dass „die Stimmung positiv und die Frequenz gut war. Das Orderverhalten ist hier signifikant nach oben gegangen.“
Alle weiteren Informationen zu den diesjährigen Frühjahrsordertagen finden Sie unter nachstehendem Link.
Ziel ist es – wie bei der vorangegangenen Aktion – den Energiebedarf und die CO2-Emmissionen zu senken und dabei gleichzeitig Stromkosten zu sparen. Damit will das UFH den Energieeffizienzgedanken nachhaltig in der gesellschaftlichen Wahrnehmung verankern.
Welche Geräte werden gefördert?
Gefördert wird der Kauf von Waschmaschinen, deren Stromverbrauch pro Kilogramm Wäsche 0,15kWh oder weniger beträgt sowie Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie und Energieeffizienzklasse A oder besser. Die aktuelle Geräteliste kann online unter www.trennungspraemie.at abgerufen werden.
Moderne Wäschetrockner benötigen bis zu 50% weniger Strom als noch 1990, effiziente Waschmaschinen haben ihren Energie- und Wasserbedarf in diesem Zeitraum sogar mehr als halbiert. Im Durchschnitt sind Waschmaschinen und Wäschetrockner bei ihrer Entsorgung rund 15 Jahre alt, das Einsparungspotential dürfte daher enorm sein.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgt wieder über die UFH Privatstiftung, die die Kühlschrankpickerl-Gelder verwaltet. „Die Ergebnisse der letzten Aktion haben unsere Vorstellungen in jeder Hinsicht bei weitem übertroffen. Ich bin davon überzeugt, dass die Gelder auf diese Weise bestmöglich im Sinne der österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten und der Umwelt eingesetzt werden“, so Mag. Erich Scheithauer, Vorstandsvorsitzender der UFH Privatstiftung.
Über die Kampagne
„Wir bauen bei dieser Aktion auf die erfolgreiche Vorgängerkampagne mit dem inzwischen bekannten Begriff „Trennungsprämie“ auf und freuen uns auf die Fortsetzung gemeinsam mit dem Elektrohandel.“ erklärt Dr. Helmut Kolba, Geschäftsführer des UFH, das Vorgehen. Roman Gregory, Musiker und TV-Star, bleibt das Testimonial für die Neuauflage der Trennungsprämie, die auf einer Inseratenkampagne in regionalen Medien sowie Online-Bannerschaltungen basiert. Auf der Aktions-Website www.trennungspraemie.at finden sich alle relevanten Informationen für KonsumentInnen und HändlerInnen, der österreichische Elektrofachhandel wird zusätzlich durch Direct Mails mit POS-Material unterstützt.
Entwurf der Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmer/innen vor der Einwirkung durch optische Strahlen (VOPST)
Sie haben die Möglichkeit,
bis 3.3.2010
zu diesem Verordnungs-Entwurf Stellung zu nehmen (bitte Zusendung an Dr. Bernhard Gruber, E-Mail: gruber@feei.at , Tel.: 01 588 39 56).
Mit dem Vorbehalt, dass möglicherweise noch Änderungen und Ergänzungen nachgereicht werden, hat der FEEI aufgrund der Wichtigkeit des Themas bereits vorab folgende Stellungnahme zu dem Verordnungs-Entwurf an die Bundessparte Industrie weitergeleitet:
Für den "Normalverbraucher" ist die Verordnung aufgrund ihrer technischen Ausrichtung zu kompliziert. Ohne Heranziehung (teurer?!) Experten wird fast kein Arbeitgeber beurteilen können, ob die Vorschriften der Verordnung in seinem Unternehmen eingehalten werden.
Wie hoch ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass von künstlichen optischen Strahlenquellen überhaupt optische Gefahren ausgehen bzw. optische Gefahren ausgehen, auf die der Inverkehrbringer nicht hinweist? Unserer Einschätzung nach ist diese Wahrscheinlichkeit gering. Wir gehen davon aus, dass durch die von den Produzenten einzuhaltenden technischen Normen sichergestellt ist, dass von den künstlichen optischen Strahlenquellen (jedenfalls von Lampen und Lampensystemen für den Alltagsgebrauch in Bürogebäuden, Kaufhäusern, Tourismus- und Gastronomiebetrieben, Verkehrsmitteln etc.) keine optischen Gefahren ausgehen bzw. entsprechende Warnhinweise dem Produkt beigefügt werden, falls es sich vereinzelt doch anders verhält.
Die VOPST wird folglich viele Arbeitgeber ohne Notwendigkeit verunsichern und ohne nennenswerten Nutzen für die Gesundheit der Mitarbeiter unnotwendige (Mess-, Beratungs- und Verwaltungs-)Kosten verursachen, die entsprechende Preiserhöhungen nach sich ziehen können.
Praxisfreundlich und kostenvermeidend wäre es, wenn in den Erläuterungen zu § 5 VOPST ausführlicher dargelegt würde, bei welchen Lampen und Lampensystemen sowie Lasern die Ermittlung und Beurteilung der Gefahren auf Basis von Inverkehrbringer-Angaben genügt (denn vermutlich wissen nur wenige Arbeitgeber, was "Lampen und Lampensysteme gemäß ÖVE/ONORM EN 62471" sowie "LASER gemäß ÖVE/ONORM EN 60825-1" sind).
Da die VOPST wohl demnächst in Kraft treten wird, ist es wichtig, den Mitgliedern möglichst bald zur Verfügung zu stellen:
- eine (allenfalls nach Branchen gegliederte) Liste der (in der jeweiligen Branche gebräuchlichen) künstlichen Quellen optischer Strahlen, bei denen die Ermittlung und Beurteilung der Gefahren auf Basis der Inverkehrbringer-Angaben genügt, und/oder
- eine Liste der "fachkundigen Personen oder Dienste" (§ 4 Abs. 5 VOPST), die in der Lage sind, Bewertungen oder Messungen durchzuführen.
Ferner regt der FEEI an, bei den Experten des BMASK nachzufragen, weshalb sie der Meinung sind, dass die Grenzwerte der EU-Richtlinie "keineswegs praxisgerecht für Anwender/innen" sind (siehe vorletzter Absatz der Erläuterungen zu § 5 VOPST). In der Folge könnten im Rahmen einer Arbeitsgruppe Vorschläge zur praxisgerechten Änderung der EU-Richtlinie erarbeitet und sodann bei den zuständigen Stellen deponiert werden.
Das DVB-Forum
Das DVB-Forum (Digital Video Broadcasting) ist ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie und agiert als Verein zur Förderung der Verbreitung des digitalen Fernsehens. Zu seinen Mitgliedern zählen die führenden Hersteller bzw. Vertreiber von Receivern (DVB-T, DVB-S, DVB-S2) in Österreich: HB Austria Vertriebs GmbH, Kleinhappl Electronic GmbH, Kathrein VertriebsgmbH, Philips Austria GmbH, TechniSAT Digital GmbH, Triax-Hirschmann Austria GmbH und WISI Austria Wilhelm Sihn Jr. & Co Ges. m. b. H..
Branchensprecher:
Walter Diengsleder
Geschäftsführer
Triax-Hirschmann Austria GmbH
Oberer Paspelsweg 6-8
6830 Rankweil
GSM: +43/664/1001426
Fax: +43/5522/307-394
walter.diengsleder@triax-hirschmann.at
forum consumer electronics
Das forum consumer electronics ist ein Verein zur Förderung der österreichischen Unterhaltungselektronik. Der Verein ist ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie und vertritt die Interessen folgender Unternehmen: Grundig Intermedia GmbH, HB Austria Vertriebs GmbH, JVC International (Europe) GesmbH, Loewe Austria GmbH, Panasonic Austria A Branch of Panasonic Marketing Europe GmbH, Philips Austria GmbH, Pioneer Österreich Hans Lurf GmbH, Samsung Electronics Austria GmbH, SHARP Electronics (Europe) GmbH und Sony Austria GmbH.
Branchensprecher:
Ing. Christian Blumberger
Geschäftsführer
HB Austria Vertriebs GmbH
Pfarrgasse 52
A - 1230 Wien
Tel.: +43 1 610 48-200
GSM: +43 676 / 33 22 334
Fax: +43 1 610 48 - 220
Mail: cblumberger@hbaustria.at
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