Besonders maßgeblich zeichnet die Elektro- und Elektronikindustrie für die Modernisierung und Weiterentwicklung verschiedenster Infrastruktur-Bereiche verantwortlich. Dabei nimmt die Branche aufgrund ihrer „Nutzer-Produzenten“-Doppelrolle einen Sonderstatus unter den Industriezweigen ein:
Sie ist, wie jeder Wirtschaftszweig, als „Nutzer“ auf entsprechende Infrastruktur angewiesen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Vorhandensein und die Nutzungsmöglichkeit der entsprechenden Einrichtungen vor Ort sind daher eine notwendige Voraussetzung.Weiters hat für eine in höchstem Maß exportorientierte Industrie die infrastrukturelle Anbindung an die internationalen Märkte oberste Priorität. Zugleich ist die Elektro- und Elektronikindustrie der bedeutendste Produzent von Infrastruktur in den Bereichen Telekommunikation, Verkehr, Energie und setzt starke Akzente bei Forschung & Entwicklung.
Für den Produzenten Elektro- und Elektronikindustrie sichert daher ein kontinuierlicher Infrastruktur-Ausbau volle Auftragsbücher und damit die zukünftige positive Entwicklung. Der Nutzer Elektro- und Elektroindustrie ist auf eine adäquate Infrastruktur angewiesen, um diese Aufträge erfüllen zu können und zwar unter Voraussetzungen, die eine internationale Konkurrenzfähigkeit ermöglichen. Nur so können Produktionsverlagerungen in das Ausland verhindert und neue Unternehmens-Ansiedlungen forciert werden.
Für den Wirtschaftsstandort Österreich bedeutet ein kontinuierlicher Infrastrukturausbau mehr Attraktivität und eine stärkere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Für die Elektro- und Elektronikindustrie bedeutet er im doppelten Sinn die Sicherung ihrer zukünftigen Leistungskraft.
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